AKW Fukushima: Tepco will Meeresboden zubetonieren

Atomkraftwerk Fukushima 1 (Grafik: Vampy1 | Dreamstime.com)

Atomkraftwerk Fukushima 1 (Grafik: Vampy1 | Dreamstime.com)

Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima plant die Betonierung eines großen Areals des Meeresbodens, um die radioaktive Verseuchung des Ozeans zu stoppen.

Fukushima – Die Betreiberfirma des havarierten japanischen Atomkraftwerkes, Tepco, will in Fukushima den Meeresboden zubetonieren, um weitere Kontaminierungen des Ozeans zu verhindern. Die Betondecke werde dabei etwa 73.000 Quadratmeter messen, teilte Tepco mit. Das entspricht etwa zehn Fußballfeldern.

Bei Messungen in der Bucht seien “relativ hohe Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Meeresboden” festgestellt worden, erklärte ein Sprecher der Firma. Die Verschmutzung des Meeres war entstanden, als radioaktives Kühlwasser in den Ozean zurück geleitet wurde.

Erst 5 Prozent des Schutts geräumt

Fast ein Jahr nach der schweren Katastrophe mit den drei Kernschmelzen kämpft die japanische Regierung immer noch mit den Aufräumarbeiten. Regierungsangaben zufolge sind erst fünf Prozent der fast 23 Millionen Tonnen Schutt weggeräumt. [dts Nachrichtenagentur]

Das schreiben Andere zu Fukushima

  • Der Westen: Atomkraftgegner planen sechs Großdemos zum Fukushima-Jahrestag
  • Film Insider: Pray For Japan – Trailer zur Dokumentation der Fukushima-Katastrophe
  • Greenpeace: Atomausstieg in Europa & Fukushima

Sebastian Fiebiger (): Fukushima wird Japan noch Jahrzehnte beschäftigen. Zum Glück kommt diese Mammutaufgabe auf ein wirtschaftlich stabiles Land zu. Man darf also damit rechnen, dass im Gegensatz zur Ukraine die notwendigen Schritt nicht an der Finanzierung scheitern.

VN:F [1.9.16_1159]
0.0 [0 Bewertungen]

Weitere Artikel zum Thema:

Dein Kommentar: