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Galapagos-Schildkröte ausgestorben: Man hat versäumt, sie zu klonen

Foto: Erkki Tamsalu | Photos.com

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“Lonesome George” war der letzte seiner Art und verstarb im Alter von über 100 Jahren. War es ein Fehler, ihn nicht zu klonen?

Quito (dts Nachrichtenagentur) – Weltweit debattieren Forscher über das versäumte Klonen der kürzlich gestorbenen Galápagos-Schildkröte “Lonesome George”. “Allenfalls könnte ich mir vorstellen, dass man in Zukunft eine männliche Schildkröte klont, oder vielleicht auch zwei Klone erschafft, aber wie soll man ein Weibchen schaffen”, fragte Martha Gomez, eine Forscherin des Audubon Nature Institute in New Orleans.

“In zwei Wochen hätten wir uns auf den Galápagos-Inseln getroffen, um die Erhaltung der Schildkrötenart zu diskutieren. Es ist bittere Ironie, dass `Lonesome George` davor gestorben ist”, so der Direktor der genetischen Abteilung des Zoos von San Diego, Oliver Ryder.

Lonesome George wurde über 100 Jahre

Das Reptil war das letzte Exemplar der Schildkrötenart Chelonoidis nigra abingdoni. “Lonesome George” starb am Sonntag an Herzversagen im Alter von über 100 Jahren.

Sebastian Fiebiger (): Tja, das Klonen ist ein höchst umstrittenes Thema. Ich bin mir auch nicht sicher, was ich davon halten soll. Die Gefahren sind immens.

Aber! Realistisch betrachtet, wird es aber eh im erheblichen Maße stattfinden. Da wäre es imho besser, in international beaufsichtigten Projekten, Erfahrung mit dieser Technologie zu sammeln.

       
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