Noch immer lagern in Deutschland amerikanische Atomwaffen. Das hat sich auch unter Präsident Obama nicht geändert. Werden sie zur Gefahr für die Bevölkerung? Ein Bericht legt diesen Verdacht nahe.

Archivbild / Atomwaffen (Foto: Oleksiy Mark | Photos.com)
Berlin – Mit Blick auf einen Bericht des ARD-Magazins “Fakt”, nach dem offenbar gravierende Sicherheitsmängel bei den US-Atomwaffen in Deutschland festgestellt wurden, hat die Grünen-Sprecherin für Abrüstungspolitik, Agnieszka Brugger, erklärt, dass die US-Atomwaffen in Deutschland ein Sicherheitsrisiko darstellen. “Die Lagerung von US-Atomwaffen in Deutschland ist mit folgenschweren und nicht zu verantwortenden Risiken für die Bevölkerung und Umwelt verbunden.
Da der plutoniumhaltige Kern nicht ausreichend vor Feuer geschützt ist, könnte ein Brand zu einer Katastrophe führen”, sagte Brugger am Mittwoch in Berlin.
Bundesregierung ignoriert Gefahr
Die schwarz-gelbe Koalition verschließe die Augen vor dieser drastischen Gefahr und halte an der “hochriskanten Stationierung unsicherer Atombomben in Deutschland fest”, kritisierte die Grünen-Sprecherin für Abrüstungspolitik. “Obwohl der Bundesregierung die Sicherheitsmängel bekannt sind, hat sie sich vom Ziel, diese Waffen aus Deutschland abzuziehen, verabschiedet und beim letzten NATO-Gipfel einer weiteren Stationierung zugestimmt”, so Brugger weiter. [dts Nachrichtenagentur]
Sebastian Fiebiger (G+): Ich denke nach dem Ausstieg aus der Atomenergie sollte Deutschland auch aus der Bereithaltung von Atomwaffen aussteigen.
Es ist keine Sicherheitslage erkennbar, in der ein Einsatz von Kernwaffen von deutschem Boden aus sinnvoll wäre. Auch als “Drohkulisse” werden sie nicht benötigt.
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