Kolumne: Homosexualität ist nicht normal

Adoptionsrecht für homosexuelle Paare? (Foto: MariaDubova | Photos.com)

Adoptionsrecht für homosexuelle Paare? (Foto: MariaDubova | Photos.com)

Unter dem Titel „Papa, Papa, Kind: Homo-Ehe ohne Grenzen?“ wurde gestern in der ARD über Homosexualität diskutiert.

Frank Plasberg hatte folgende Gäste geladen:

  • Martin Lohmann – Theologe und Chef des katholischen Fernsehsenders K-TV
  • Ralph Morgenstern – offen homosexueller Entertainer mit heterosexueller Vergangenheit
  • Birgit Kelle – Journalistin und Vorstandsmitglied des Europäischen Dachverbands „New Women for Europe“
  • Stefan Kaufmann – CDU-Bundestagsabgeordneter, der sich für die Rechte Homosexueller einsetzt
  • Lucy Diakovska – lesbische Sängerin, No-Angels-Mitglied

Heute, am Tag danach, hagelt es Vorwürfe gegen die Sendung. Unter anderem sei es menschenverachtend, Heterosexualität als „normal“ zu bezeichnen und damit indirekt Homosexuelle zu diskriminieren.

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Sebastian Fiebiger (): Nein! Homosexualität ist nicht „normal“. Nur rund 2 Prozent der deutschen Gesellschaft sind homosexuell. Damit entspricht diese sexuelle Orientierung ebenso wenig der Norm wie bspw. die Sodomie, deren Verbreitung auf immerhin 3-5 Prozent geschätzt wird.

Würde Homosexualität in der Gesellschaft zur Normalität, hätten wir auch ein ernsthaftes Problem. Die ohnehin schon zu geringen Reproduktionsraten der westlichen Nationen würden einbrechen.

Die Diskriminierung von Homosexualität hat in einer vom Humanismus geprägten Gesellschaft nichts verloren. Das Propagieren von Homosexualität als „hippe“ Alternative aber auch nicht!

Deshalb bin auch gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare. Wir wissen, dass das Aufwachsen von Kindern bei allein erziehenden Müttern und die weiblich dominierte Erziehung in Kita, Kindergarten und Schule alles andere als optimal sind. Warum die Verweiblichung der Gesellschaft noch zusätzlich beschleunigen? Dabei gewinnt niemand!

Die aufgeheizte Stimmung rund um das Thema erinnert mich ein wenig an Israel-Diskussionen. Genau wie Kritiker Israels gerne als Antisemiten beschimpft werden, sind Menschen, die sich kritisch mit der gesellschaftlichen Einordnung von Homosexualität auseinandersetzen, scheinbar automatisch Schwulenhasser.

Und das ist es auch, was mir an der Sendung gefallen hat.  Sowohl Lohmann als auch Kelle haben immer wieder betont, dass Homosexuelle in der Mitte unserer Gesellschaft willkommen sind.

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