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Christian Lindner nimmt Piratenpartei "nicht sehr ernst"

Christian Lindner (Archivfoto: Bundestag / Achim Melde / Lichtblick)

Christian Lindner (Archivfoto: Bundestag / Achim Melde / Lichtblick)

Christian Lindner nimmt die Piratenpartei eigenem Bekunden zufolge “nicht sehr ernst”. Als Grund nennt der FDP-Spitzenkandidat für NRW vor allem die vage Programmatik der Partei.

Berlin – Der Spitzenkandidat der Liberalen für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Christian Lindner, nimmt die Piratenpartei nach eigenem Bekunden “nicht sehr ernst”. Lindner erklärte am Sonntag im “Bericht aus Berlin” (ARD), dass er “die Piraten als Formation selbst nicht sehr ernst” nehme, “weil viele Programminhalte der Piraten ja nur vage oder inakzeptabel” seien. 

Lindner nannte als Beispiel “die Aufhebung des geistigen Eigentums”, die die Piraten fordern würden. “Das wäre die kulturelle Verarmung unserer Gesellschaft”, warnte der FDP-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Bürger wollen mehr Transparenz

Jedoch wies Lindner darauf hin, dass man die Wähler der Piraten und deren Wünsche ernst nehmen müsse. “Die wollen mehr Transparenz von der Politik” und das das Thema “Bürgerrechte im Internet stärker hervorgehoben wird”. Diese Botschaft sei bei den Liberalen angekommen, so Lindner. [dts Nachrichtenagentur]

Das schreiben Andere zu Christian Lindner:

  • Malte Welding: Die wechselvolle Biographie des Christian Lindner

Sebastian Fiebiger (): Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Piratenpartei Herrn Lindner auch nicht “sehr ernst” nimmt. Bei Umfragewerten der FDP zwischen zwei und vier Prozent liegt man etwa auf halben Niveau der Piraten.


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