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Meinung: Gegen Nordkorea muss man Härte zeigen

von Matthias Beermann (Rheinische Post)

Nun soll es tatsächlich neue, ungewöhnlich harte UN-Sanktionen gegen Nordkorea geben. Eine Reaktion auf den unlängst durchgeführten Atomtest.

Nach Tod von Kim Jong-il: Südkorea versetzt Truppen in Alarmbereitschaft

Nordkorea droht: Südkorea versetzt Truppen in Alarmbereitschaft

Das letzte totalitäre Regime der Welt reagierte wie üblich: mit düsteren Drohungen. Diesmal will Nordkorea das Waffenstillstandsabkommen aufkündigen, das 1953 die Kampfhandlungen in Korea beendete. Seither stehen sich an der Demarkationslinie zwischen Süd- und Nordkorea Hunderttausende bis an die Zähne bewaffnete Soldaten gegenüber. Es ist die gefährlichste Grenze der Welt. Mit der Furcht vor einem neuen Krieg in Asien spielt das Kim-Regime in Pjöngjang. Dass die Nordkoreaner vor Waffeneinsatz nicht zurückschrecken, haben sie immer wieder bewiesen.

Aber einen massiven Angriff werden sie nicht wagen …

jedenfalls nicht, solange das Land noch keine einsatzbereiten Nuklearwaffen hat. Um den Griff nach der Bombe vielleicht noch zu verhindern, muss jetzt Härte gezeigt werden. Ob die Sanktionen etwas bringen, weiß niemand. Nur eines weiß man: Mit Zurückweichen erreicht man gegenüber diesem Regime gar nichts. (ots)

Sebastian Fiebiger (): Inzwischen droht Pjöngjang offen mit einem Atomschlag gegen die USA, sollten die geplanten Sanktionen gegen das Land in Kraft treten. Ich finde es positiv, dass sich die USA und China zu einer gemeinsamen Resolution durchringen konnten. Das macht Hoffnung darauf, dass man die Situation in Korea auf diplomatischem Wege lösen kann.

Es dürfte aber klar sein, dass uns die Konflikte um die aufstrebenden Atommächte noch viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte beschäftigen werden.

Für die Entwicklung Nordkoreas und die Bevölkerung ist es besonders schade, dass man den Machtwechsel nicht für eine Annäherung an die westlichen Ökonomien genutzt hat.

       
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