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57 Journalisten im Jahr 2010 getötet

2010 wurden 57 Journalisten getötet (Foto:  Dmitry Naumov | Dreamstime.com)

2010 wurden 57 Journalisten getötet (Foto: Dmitry Naumov | Dreamstime.com)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mindestens 57 Journalisten und ein Medienassistent sind im Jahr 2010 während ihrer Arbeit oder wegen ihres Berufs getötet worden. Das teilte die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) am Donnerstag mit. Das sind 19 Medienmitarbeiter weniger als im Vorjahr (2009: 76 Journalisten, 1 Medienassistent).

Die Zahl der Länder, in denen Medienmitarbeiter ermordet wurden, ist im Vergleich zu 2009 von 20 auf 25 gestiegen. Vermehrt habe ROG in diesem Jahr außerdem Fälle von Entführungen beobachtet (2010: 51, 2009: 33). 535 Journalisten wurden im Laufe des Jahres festgenommen (2009: 573), 1.374 erlitten Gewalt oder wurden bedroht (2009: 1.456). Im Vorjahr lag die Todesrate wegen eines Massakers an Medienmitarbeitern im November 2009 auf den Philippinen um rund 25 Prozent höher. Damals wurden 32 Journalisten an einem Tag ermordet.

Anm.d.Red.: Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Getöteten. Wenn man – wie wir – hinter einem Schreibtisch in sicherer Umgebung sitzt, ist es kaum vorstellbar, unter welchen Bedingungen Journalisten in großen Teilen der Welt arbeiten. Einige von ihnen riskieren täglich ihr Leben, um die Welt mit der Wahrheit zu versorgen. Die Speerspitze des Journalismus verdient jede Achtung, die wir ihr geben können.

       
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