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London – Sehenswürdigkeiten, Reiseinformationen & Tipps

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London: Man muss diese Stadt einfach lieben

Rote Doppeldeckerbusse, gemütliche Pubs und schwarze Cabs, das ist typisch britisch, das ist London! Doch London bietet viel mehr als das. Die Hauptstadt Großbritanniens und Nordirlands führt seinen Besuchern bei näherer Betrachtung die farbigsten Facetten ihres Großstadtdaseins vor. Multikulturell und kulturell geht es rund in und um Londons Viertel. Ob zum Shopping, Theaterbesuch oder Sightseeing, ein Aufenthalt in London wird in jedem Fall ein unvergessliches Erlebnis.

Für nur einen Kurztrip gibt es viel zu viel zu sehen

Für eine ausführliche Besichtigung der vielseitigen Metropole reichen die für Städtereisen so beliebten Kurztrips von zwei bis drei Tagen oft nicht aus. Ein Reisender mit nur wenig zur Verfügung stehender Zeit sollte daher während seines ersten Besuches im aufregenden London die berühmtesten Sehenswürdigkeiten zumindest erstmal von außen besichtigen.

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Allein mit diesem Vorhaben bereitet man sich schon ein ganz schön umfangreiches Programm: Die weltbekannte Tower Bridge, der Palace of Westminster mit dem berühmten Big Ben, die imposante Westminster Abbey bzw. Cathedral, der königliche Buckingham Palace, der Kensington Palace, der geschichtsumwobene Tower of London, berühmte Plätze wie der Trafalgar Square und der Picadilly Circus – all diese und viele mehr dieser uns schon seit der ersten Englischstunde bekannten Sehenswürdigkeiten sollten auf dem ersten Besichtigungstrip keinesfalls fehlen.

London: Das muss man sehen

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London: Entwickelt nachts seinen ganz eigenen Charme

Zeitknappheit hin oder her, das Wandeln durch das allseits bekannte Madame Tussaud´s Wachsfigurenkabinett ist zudem ein nötiges Muss. Hier nutzt es nichts, das Gebäude von außen zu betrachten. Ein London-Besuch ohne Tussaud´s Wachsfiguren berühmter Persönlichkeiten aller Welt aus der Vergangenheit und der Gegenwart besichtigt zu haben, wäre wie ein Disneyland-Besuch ohne Pfotenschütteln mit Mickey Mouse.

Bleibt übrigens nicht viel Zeit für ausgiebige Rundmärsche von Palast zu Palast, von Platz zu Platz, so empfiehlt sich – um einen Blick auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erhaschen – eine Rundfahrt mit einem der Sightseeing-Doppeldeckerbusse Londons.

Kulturschätze, Gemälde, Feinschmeckerläden – alles, was das Herz begehrt

Verfügt der Reisende über etwas mehr Muße und Zeit, so werden ausführliche Besuche im Victoria and Albert Museum mit seiner Kunstschätzesammlung, das Science Museum mit Galerien zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen oder das Natural History Museum mit naturhistorischen Objekten wie z.B. Dinosaurierskeletten sein wissbegieriges Herz erfreuen. Kunstinteressierten wird u.a. auch ein Besuch der National Gallery, der Tate Gallery und der Tate Modern mit ihren umfangreichen Gemäldesammlungen ein unvergessliches Erlebnis bereiten. Etwas mehr Zeit sollte man übrigens für den Besuch im mittelalterlichen Tower of London einplanen. Hier sind die Warteschlangen oft immens lang. Es lohnt sich aber auf alle Fälle, sich die Beine in den Bauch zu stehen, wird man u.a. ja doch mit dem Blick auf Englands Kronjuwelen belohnt.

Was London noch zu bieten hat

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London erlebt man am besten zu Fuß

Was London noch zu bieten hat? Große Märkte für Feinschmecker, Feinkostgeschäfte, Weinspezialisten, trendige Bars und urige Pubs, Restaurants mit vielfältiger Küche aus aller Herren Länder, teure Boutiquen, aber auch Second-Hand-Shops und Antiquitätenläden. Ganz zu schweigen von den wunderschönen altenglischen Hausfassaden an jedem Eck und Ende.

Britisches Flair zu Fuß am besten spürbar

Als idealstes Verkehrsmittel Londons stellt sich immer wieder die U-Bahn heraus. Vorbildhaft beschriftete Wegweiser, bunte Leitlinien auf dem Asphalt der unterirdischen Gänge und von den Straßen aus gut sichtbare U-Bahn-Schilder machen das U-Bahn-fahren zum angenehmen Erlebnis. Wenn man nicht gerade in die Rush-Hour gerät…

Das britische Flair der Stadt, die wunderschönen manchmal mit Rosen umrankten englischen Häuserfronten, die verspielten Hauseingänge – all das nimmt man allerdings nur so richtig wahr, wenn man sich die Zeit nimmt, große Teile des Wegs von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu Fuß durch London zurück zu legen.

London: Reisezeiten & Hotels

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London: Nie ohne Regenschirm!

Beste Reisezeiten & Hotels

Da der Regen London durchschnittlich an 10 bis 14 Tagen im Monat heimsucht, ist die Gefahr recht groß, einen Londonaufenthalt zu verbringen ohne den Regenschirm je aus der Hand gegeben zu haben. Im Monat Juli jedoch scheint es Aufzeichnungen zufolge am wenigsten zu regnen. Die Monate Mai bis September sollen angeblich überhaupt ideal für einen Aufenthalt in der Themse-Metropole sein.
Übernachtungen in Londons Hotels sind übrigens teilweise sehr kostspielig, jedoch bieten private Hausbesitzer „Bed & Breakfast“ zu teils recht günstigen Preisen an. Ein Vergleich – am besten im Internet – lohnt sich!

Multikulturell, aber dennoch britisch…

London beherbergt mehr als sieben Millionen Einwohner, wovon etwa ein Viertel keine EU-Bürger sind. Ein multikultureller und nicht nur rein britischer Wind weht daher durch die Stadt an der Themse. Die Cabs sind übrigens nicht mehr allesamt schwarz, man findet in ihnen auch kaum mehr englischstämmige Taxifahrer, die alten roten Doppeldeckerbusse wurden vor zwei Jahren durch neuere Modelle ersetzt, aber London bleibt immer noch London – mit all seinem britischen Charme.

Wart Ihr schon mal in London? Was habt Ihr Euch angeschaut? Würdet Ihr wieder hinfahren? Schreibt uns Eure Meinung! Wir freuen uns auf Eure Erfahrungen und Kommentare.

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Kommentieren? 13.02.2017
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