Ein schnelles Sinken, der aufgrund der Flutkatastrophe in Thailand gestiegenen Festplattenpreise ist nicht zu erwarten.
Berlin – Die Preise für Computer-Festplatten haben sich bislang nicht von ihren Höchstständen Ende 2011 erholt. Das teilte der Hightech-Verband Bitkom am Donnerstag mit. Infolge der Flutkatastrophe in Thailand im vergangenen Jahr sind im vierten Quartal 2011 die Preise für Speicherlaufwerke in Deutschland um fast 40 Prozent angestiegen.
Im wichtigen Segment der internen und externen 3,5-Zoll-Festplatten haben sich die Preise sogar nahezu verdoppelt. Bei der Flut wurden zahlreiche Produktionsstätten zerstört oder beschädigt, was zu einer Verknappung des Angebots geführt hat. In den ersten drei Monaten des Jahres 2012 sind die Festplattenpreise nun um lediglich zwei Prozent zurückgegangen und verharren damit faktisch auf dem Niveau des Vorquartals. Der Bitkom rechnet damit, dass die Festplattenpreise im Jahresverlauf tendenziell sinken werden.
Absinken auf Niveau vor der Flut unwahrscheinlich
Fraglich ist allerdings, ob sie wieder das niedrige Niveau vor der Flut erreichen, da die Produzenten hohe Summen in die Wiederherstellung ihrer Anlagen investieren, was die Preise nach oben treibt. [dts Nachrichtenagentur]
Das schreiben Andere über Festplatten:
Sebastian Fiebiger (G+): Schon krass, dass lokale Katastrophen solche Auswirkungen haben.
Die Festplattenpreise dürften weltweit auf das IT-Wachstum drücken. Die Produktion solch kritischer Komponenten sollte global besser verteilt werden.
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Sebastian Fiebiger (
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[...] bei den Preisen macht es auch keine Spaß, neue zu [...]