Eurokrise: Wirtschaftsexperten fordern Euro-Abwertung
Bekannte Wirtschaftsexperten fordern eine Abwertung des Euros zur Lösung der Staatsschuldenkrise. Die deutsche Abneigung gegen schwache Wechselkursverhältnisse sei überholt. Berlin ...
Finanzexperte: Kapitalflucht aus Eurozone, Sturm steht bevor
Der Pimco-Anlagestratege Thomas Kressin meint, eine Kapitalflucht aus dem Euro zu beobachten. Als Indiz dafür führt er das Wechselkursverhältnis zum Dollar ins Feld. Wien – Thomas Kressin, Finanzexperte und führender ...
Max Otte: Euroaustritt Griechenlands wäre Vorbild für andere Krisenländer
Max Otte sieht einen Euroaustritt Griechenlands als Blaupause für andere Krisenländer. Eine große Gefahr geht nach Ansicht des Experten von einem Austritt Griechenlands nicht mehr aus. Er wäre aber mit einem Gesichtsverlust ...
IWF-Chefin Lagarde: In 3 Monaten ist es zu spät für den Euro
IWF-Chefin Lagarde sieht weniger als 3 Monate Zeit, um den Euro zu retten. Danach sei es zu spät für den Erhalt der Gemeinschaftswährung. Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die Chefin des Internationalen Währungsfonds ...
Euro
Euro: Wirtschaftsexperte warnt vor Inflation durch niedrigen Leitzins
Wirtschaftsexperte Thomas Straubhaar warnt vor einer Inflation des Euro durch einen zu niedrigen Leitzins.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Direktor des Hamburger Instituts für Weltwirtschaft, Thomas Straubhaar, hat vor den Risiken einer möglichen Euro-Inflation gewarnt. Im Falle einer Senkung des Leitzins durch die EZB drohe eine Entwertung der Währung, die dann praktisch wie Monopoly-Geld ohne Substanz und ohne entsprechende realwirtschaftliche Grundlagen vermehrt würde, sagte Straubhaar dem Deutschlandfunk. ...
Sarrazin: Deutschland darf Euro-Austritt nicht ausschließen
Sarrazin fordert, einen Euro-Austritt Deutschlands nicht kategorisch auszuschließen. Das schwäche die eigene Verhandlungsposition.
Berlin - Der frühere SPD-Spitzenpolitiker und Bestsellerautor Thilo Sarrazin fordert die Bundesregierung auf, nicht länger auszuschließen, dass Deutschland die Euro-Zone verlassen könnte. "Wenn man nicht für sich einen Punkt festlegt, an dem man nicht mehr mitmacht, verliert man jede Verhandlungsmacht", sagte Sarrazin der Zeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). "Ich kenne das aus meinem Beamtenleben", so Sarrazin weiter. ...
Euro-Rettungsschirm: Aufstockung auf 1 Billion Euro?
Der Europäische Stabilitätsmechanismus wird vermutlich weit über die bislang geplanten 500 Milliarden Euro aufgestockt. Man plant damit ein deutliches Zeichen in Richtung der Finanzmärkte zu setzen.
Berlin - Die Bundesregierung ist nun offenbar doch bereit, den Euro-Rettungsschirm gemeinsam mit den europäischen Partnern aufzustocken. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" sollen dazu die 500 Milliarden Euro des geplanten Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) um nicht verbrauchte 250 Milliarden Euro aus dem aktuellen Rettungsfonds aufgestockt werden. Die Gesamtgarantie für Staatskredite im Euroraum liege damit bei einer Billion US-Dollar und könne die internationalen Finanzmärkte beeindrucken, hieß es laut "Focus" in Koalitionskreisen. ...
FDP-Finanzexperte: Griechenland hat im Euro keine Chance
Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler gibt Griechenland im Euro keine Chance. Er plädiert für einen harten Schuldenschnitt und einen Austritt auf der Eurozone. Ansonsten drohe ein Scheitern des Euros und Europas.
Berlin - Der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, hält eine Rettung Griechenlands bei gleichzeitigem Verbleib in der Euro-Zone für unmöglich. "Griechenland hat im Euro-Raum keine Chance, seine Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Spätestens nach fast zwei Jahren Feldversuch müsste auch der letzte Optimist die Lage realistisch einschätzen", sagte Schäffler der Onlineausgabe des "Handelsblatts". ...
Eurokrise: Merkel und Sarkozy treffen sich in Berlin
Das deutsche-französische Führungsduo aus Angela Merkel und Nicolas Sarkozy scheint weiter die Politik in der aktuellen Schuldenkrise zu dominieren. Am Montag trifft man sich in Berlin, um den geplanten Fiskalpakt zu erörtern, der die Euroländer zu mehr Haushaltsdisziplin zwingen soll.
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Nicolas Sarkozy treffen sich angesichts der anhaltenden Schuldenkrise am morgigen Montag in Berlin, um über ihr weiteres Vorgehen zu beraten. Drei Wochen vor dem EU-Sondergipfel übernehmen Merkel und Sarkozy damit erneut die Initiative in Europa. Die Kanzlerin und der französische Präsident werden sich am Montag in Berlin treffen und unter anderem über die Umsetzung des sogenannten "Fiskalpakts" beraten. ...
IWF glaubt nicht an Rettung Griechenlands
Der IWF glaubt nicht an ein wirtschaftliches und finanzielles Comeback Griechenlands auf Basis der aktuell beschlossenen Maßnahmen. Man drängt auf eine höhere Beteiligung der privaten Gläubiger oder zusätzliche Mittel der Eurostaaten. Das Reformtempo des Landes wird scharf kritisiert. Auch der deutsche Ökonom Henning Klodt weckt Zweifel an einer Rettung Griechenlands.
Berlin - Der Internationale Währungsfonds (IWF) verliert den Glauben an die griechische Sanierungsfähigkeit. Der IWF, der neben der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission zur sogenannten Troika gehört, glaubt nicht, dass das hochverschuldete Land auf Basis der bisherigen Sanierungspläne seine Schulden dauerhaft tragen kann. Das berichtet das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. ...



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