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Zukunftsforscher: Klassisch monogame Beziehungen werden seltener

Zukunftsforscher: Klassische Beziehungen werden seltener

Zukunftsforscher: Klassische Beziehungen werden seltener

In der Zukunft wird die klassisch monogame Beziehung zwischen zwei Menschen an Bedeutung verlieren. Davon sind Zukunftsforscher jedenfalls überzeugt.

Kelkheim – Traditionelle Partnerschaften werden in Zukunft immer seltener. Stattdessen würden sexuelle Beziehungen mit mehreren Partnern zur gleichen Zeit, Sex nur nach terminlicher Vereinbarung oder Beziehungen ganz ohne Sex immer häufiger, schreiben Kelkheimer Zukunftsforscher in ihrem Magazin „Trend-Update“. „Liebes-Praktiken, die lange als Sittenverfall stigmatisiert wurden, rücken von den Rändern der Gesellschaft in den Mainstream“, sagte Geschäftsführer Andreas Steinle gegenüber Medienvertretern in Kelkheim.

Verantwortlich sei die Individualisierung des Sexuallebens, durch die „Moralvorstellungen wie sie seitens der Kirchen formuliert werden“ nachließen.

„Seitensprung“ ohne Eifersucht

Zur Zukunftsvision der Forscher gehören sowohl asexuelle Partnerschaften ganz ohne Sex sowie polyamore Beziehungen mit mehreren Partnern gleichzeitig. Diese würden sich allerdings stark von hemmungslosen mit Eifersucht verbundenen Partnerwechseln unterscheiden. „Ein wichtiger Faktor bei solchen Arrangements ist, dass sie auf Freiwilligkeit und Transparenz basieren“, so Steinle. Die traditionelle Beziehung bleibe zwar weiterhin das vorherrschende Modell, allerdings nicht mehr so stark dominierend. [dts Nachrichtenagentur]

Sebastian Fiebiger

Ich bin nicht davon überzeugt, dass das wirklich funktioniert. So wandelbar der Mensch in seinem rationellen Handeln auch sein mag, so stark sind unterbewusste Programmierungen, die aus seiner Evolutionsgeschichte herrühren. Und irgendwie ist das ja auch ganz tröstlich, wenn es zum Erhalt der romantischen Zweierbeziehung beiträgt.

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