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Geld sparen beim Autofahren

Geld sparen beim Autofahren

Geld sparen beim Autofahren

Autofahrern wird derzeit tief in die Tasche gegriffen. Neben hohen Spritpreisen wie nie zuvor, steigen auch die Betriebskosten stetig an. Selbst der früher im Vergleich relativ günstige Dieselkraftstoff hat mittlerweile die Preise für Normalbenzin fast eingeholt, teilweise sogar schon überholt. Die Zeit des Autos als Volkswagen für Jedermann ist längst vorbei. Autofahren ist mittlerweile zum Luxusgut geworden.

Fahrgemeinschaften & Carsharing

Jeder Autofahrer muss sich daher genauestens überlegen, wann er das Auto benutzt und wann er es lieber stehen lässt oder auf Busse oder Bahnen umsteigt. Fahrgemeinschaften oder Car-Sharing werden indes immer beliebter und stellen für viele eine echte Alternative dar.

Vor allem Car-Sharing verzeichnet einen großen Nutzerzugang. Kunden leihen sich dabei gegen eine geringe Monatsgebühr Fahrzeuge aus, ohne dabei Kosten für laufende Fahrzeug- oder Instandhaltung aufbringen zu müssen. Vor allem für Personen, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr zurücklegen und nicht täglich auf das Auto angewiesen sind, ist Car-Sharing besonders rentabel. Abgerechnet wird hierbei nach Fahrstrecke und Fahrzeit, wobei der Stundentarif sich in Höhe von zwei Euro ansiedelt.

Erdgasfahrzeuge

Wer auf das Auto angewiesen ist und keinerlei Chancen hat, auf andere Verkehrsmittel zurückzugreifen, kann durch Verzicht auf spritschluckende Modelle oder Umstieg auf Erdgasautos bares Geld sparen. Bei einer jährlichen Fahrleistung von rund 15.000 Kilometern und einer Nutzungsdauer von vier Jahren lassen sich gegenüber einem Benziner fast 500 Euro im Jahr sparen, gegenüber einem Modell mit Dieselkraftstoff sogar bis zu 800 Euro.

Umrüstung auf Erdgasbetrieb

Auch die Umrüstung eines alten Fahrzeuges auf Erdgas zahlt sich auf Dauer aus. Allerdings ist die Umrüstung zwischen 3.000 und 4.500 Euro doch relativ hoch. Da bislang jedoch nur wenige Tankstellen Erdgas als Treibstoff überhaupt anbieten, schrecken viele Autofahrer von einer Umrüstung noch ab.

Doch auch durch frühzeitiges Hochschalten in den nächsten Gang, einer vorausschauenden und ökonomischen Fahrweise kann der Energieverbrauch vermindert werden. Daneben empfiehlt es sich an roten Ampeln, verschlossenen Bahnschranken oder in Staus den Motor ganz abzustellen. Verzichtet werden sollte auch auf überflüssige Gepäck- oder Fahrradträger da diese den Widerstand erhöhen. Auch der Reifendruck sollte vor längeren Fahrten kontrolliert werden. Durch einen falschen Druck vergrößert sich nicht nur der Rollwiderstand und erhöht den Spritverbrauch, sondern gefährdet auch die Sicherheit.

Bahn

Unterdessen verzeichnet die Bahn einen Rekordgewinn. Allein in den ersten vier Monaten haben zusätzlich 20 Millionen Reisende die Beförderung auf Schienen in Anspruch genommen. Durch wahrgenommene Sparangebote lassen sich gegenüber dem Auto zwischen 25 und 35 Prozent der Kosten sparen.

Die Art der Fortbewegung muss also längst nicht als Luxusgut gelten. Jeder Fahrer sollte sich überlegen, welches die beste Möglichkeit ist. Durch die Vielzahl der angebotenen Alternativen lässt sich in der Regel bares Geld sparen.

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