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Finanzen

Hebeleffekt bei Optionsscheinen und Optionen

Der Hebeleffekt tritt im Bereich des Handels mit Optionen und Optionsscheinen auf. Optionsscheine sind als Call- Optionsschein oder als Put-Optionsschein verfügbar. Mit dem Optionsschein kann eine bestimmte Anzahl des Basiswertes zu einem festgelegten Basispreis innerhalb einer fest bestimmten Zeitspanne gekauft werden. In den meisten Fällen ist der Basiswert oder der Bezugswert des Optionsscheines eine Aktie.

Bei einem Optionsschein ist das Bezugsverhältnis zum Bezugswert wichtig. Dieses Bezugsverhältnis legt fest, in welchem Verhältnis der Anleger den Basiswert erwerben kann. Bei einem Verhältnis von 1:10 kann der Anleger mit einem Optionsschein also 10 Aktien erhalten.

Hebeleffekt

Der Hebeleffekt entsteht aus dem zugrunde liegenden Hebel. Der Hebel ist eine Kennzahl und wird in der Regel als Prozentzahl angegeben. Zum Kauf eines Optionsscheines für den Basiswert ist ein geringerer Kapitalaufwand nötig. Das Optionsrecht ist für einen geringeren Betrag verfügbar als die Aktie, auf die es sich bezieht. Eine Änderung des Aktienkurses hat einen geänderten Preis für den Optionsschein zur Folge. Im Bezug auf das eingesetzte Kapital entsteht dem Anleger so eine höhere Gewinnchance.

Hebel als Kennzahl

Der Hebel ist eine Kennzahl und kann mit einer einfachen Formel berechnet werden. Dazu wird das Bezugsverhältnis mit dem Optionsscheinkurs multipliziert. Anschließend wird der aktuelle Aktienkurs durch die erhaltene Summe dividiert.

Aus der enthaltenen Kennzahl lässt sich nun die Veränderung des Optionsscheinpreises berechnen. Dies ist an einem Beispiel deutlich zu erkennen. Als Beispielhebel dient die Zahl 3. Verändert sich der Kurs der Basisaktie um einen Punkt, ändert sich zeitgleich der Kurs des Optionsscheines um 3 Punkte.

Der Hebel von 3 lässt somit einen dreifachen Hebeleffekt entstehen. Der Anleger muss so nur ein Drittel des Kapitals für die Optionsscheine einsetzen. Für den Kauf von wertgleichen Aktien hätte er also dreimal soviel Kapital gebraucht.

Je größer der Hebel ist, desto deutlicher fällt auch der Hebeleffekt aus. Je höher der Hebeleffekt ist, desto größer ist auch die Renditechance. Proportional dazu steigt auch das Risiko bei einem größeren Hebel an.

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