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Finanzen

Krankenversicherung: Was passiert nach der Wahl?

Nach der Wahl: PKV gesichert, Reformen unsicher

Nach der Wahl: PKV gesichert, Reformen unsicher

Bereits wenige Tage nach der Bundestagswahl ist klar: Der Regierungswechsel wird auch im Gesundheitswesen Veränderungen mit sich bringen. Nicht nur die letzten Änderungen, wie der Gesundheitsfonds, sondern das ganze Krankenversicherungssystem steht zur Debatte.

Zwischen PKV und Gesundheitsfonds

Während die FDP ihre Forderungen nach einer Abschaffung des Gesundheitsfonds klar formuliert und eine privatwirtschaftliche Krankenversicherung nach dem Modell der PKV fordert, kommen aus der Union unterschiedliche Signale.

„PKV für Alle“ und andere Forderungen der neuen Regierungsparteien

Die CDU-Position sieht keine durchgreifende Systemänderung vor. Sowohl Angela Merkel als auch weite Teile der Christsozialen befürworten das bestehende zweigleisige System aus privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Der Gesundheitsfonds – als von der großen Koalition geschaffenen Lösung – steht nicht zur Diskussion.

Aus der CSU gibt es schon reformwilligere Töne zu hören. So setzt sich CSU-Chef Horst Seehofer zumindest dafür ein, den Gesundheitsfonds konzeptionell zu überarbeiten.

Die FDP steht zu ihrem Wahlprogramm. Das sieht eine private Krankenversicherung für Alle nach dem Modell der derzeitigen PKV vor. Allerdings will man diese um eine soziale Komponente ergänzen. Jeder Bürger soll – ungeachtet seines Gesundheitszustandes – Anspruch auf eine Grundsicherung haben. Diese dürfe nicht nach Alter, Geschlecht, Risiko oder anderen Kriterien differenzieren.

Sozialer Flügel der CDU will keine Bevorzugung der PKV

Karl-Josef Laumann, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) äußerte sich der Berliner Zeitung gegenüber zum Thema: „Wir werden sehr darauf achten, dass wir ein gutes solidarisches Gesundheitssystem behalten. Die private Krankenversicherung kann nicht über die gesetzliche Krankenversicherung gestellt werden.“ Laumann forderte einen Erhalt der gesetzlichen Krankenversicherung als Vollversicherungssystem und sprach sich für den Erhalt des Gesundheitsfonds aus.

PKV steht auf sicheren Füssen

Einen Gewinner im Gezerre um die nächsten Schritte im Gesundheitssystem gibt es jetzt schon: Die privaten Krankenversicherer. Stand die private Krankenversicherung in den Plänen von SPD und Grünen immer wieder zu Disposition, darf ihr Erhalt unter schwarz-gelb als gesichert gelten.

Anm.d.Red.: Wir rechnen mit „seichten“ Reformen. Möglicherweise werden die Zugangsvoraussetzungen zur PKV – sprich das Mindesteinkommen – gelockert. Vorstellbar sind auch wettbewerbsorientierte Komponenten innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung.

Kommentare:
  • Sina (25, Berlin)

    Ich hoffe, die packen das wirklich an. Ich fürchte, ohne private Komponenten wird unser Gesundheitssystem nicht mehr lange bezahlbarbleiben. Und das Ganze durch Steuern querzusubventionieren kann auf Dauer keine Lösung sein.

  • Sebastian

    Ich bin als PKV-Versicherter jedenfalls erstmal froh, dass ich mich um eine Krankenversicherung keine Sorgen machen muss.

    Das ist nämlich gar nicht so ganz ohne als Selbständiger, wenn man in der Gesetzlichen beide Anteile (Arbeitnehmer + Arbeitgeber) zahlen müßte.

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