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    Elektrosmog: Wirklich gefährlich? » Gesundheit

    Sebastian FiebigerSebastian Fiebiger31.07.09↻ 14.10.244
    Elektrosmog
    Wie gefährlich ist Elektrosmog? Foto: luchschenF | Shutterstock

    Elektrosmog dürfte heutzutage jedem ein Begriff sein. Die Tatsache, dass man mit dem Begriff Elektrosmog die magnetischen und elektromagnetischen Felder meint, die uns ständig umgeben, taucht in regelmässigen Abständen in den Medien auf. Aber welchen Einfluss haben diese Felder auf uns? Völlig harmlos oder gibt es doch eine Wirkung auf den Menschen?

    Ein Thema, das die Öffentlichkeit lange nicht wahrgenommen hat

    Elektrosmog gibt es seit Erfindung der Elektrizität und deren Einzug in die privaten Haushalte. Es war zwar seit jeher bekannt, dass beim Fluss von Strom durch eine Leitung ein magnetisches Feld entsteht, allerdings untersuchte man lange Zeit überhaupt nicht, ob diese Felder irgendeine Wirkung auf den menschlichen Körper haben.

    Erst im Zuge der Errichtung von Mobilfunkantennen im grossen Stil, begann man, sich ernsthafter mit dem Thema zu befassen. Grund dafür waren die hohen Sendefrequenzen, mit denen die Mobilfunkbetreiber arbeiten. Sie bewegen sich in Bereichen, mit denen auch Mikrowellenherde arbeiten, deren thermische Wirkung unbestritten ist. Zwar ist die Sendeleistung der Mobilfunkstationen sehr viel geringer, aber eine Wirkung auf den menschlichen Organismus war zu befürchten.

    Kein wirklicher Beweis

    Die thermische Strahlung ist bislang die einzig wirklich nachgewiesene Auswirkung dieser hochfrequenten Felder. Man hat in den vergangenen Jahren verschiedene Studien durchgeführt, die den negativen Einfluss auf den Menschen belegen sollten ein wirklicher Beweis konnte nicht herbeigeführt werden. Allerdings waren die Studienergebnisse aller befragten und untersuchten Personen sehr ähnlich. So konnte beobachtet werden, dass der nächtliche Schlaf in einem hohen elektromagnetischen Feld deutlich unruhiger und gestörter als in einem feldfreien Raum war. Durch das regelmässige Schlafen ohne weiteren elektronmagnetischen Einfluss wurde über eine deutliche Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens berichtet.

    Langzeitwirkung und Folgeschäden durch Elektrosmog konnte man bislang ebenfalls nicht beweisen. Da man die Spätfolgen von radioaktiver Strahlung und der Röntgenstrahlung kennt, schliesst man nicht aus, dass sich Folgen des Elektrosmogs erst nach Jahren zeigen.

    Kontakt mit Elektrosmog lässt sich im modernen Leben nicht vermeiden

    In unserer Gesellschaft lässt sich der Kontakt mit Elektrosmog praktisch nicht vermeiden. Es gibt aber einige Möglichkeiten, die Belastung in der eigenen Wohnung zu reduzieren. Jedes elektrische Gerät gibt eine Strahlung ab, sobald es mit Strom versorgt wird. Selbst die Stromleitungen in den Wänden strahlen. Um die Strahlung auf den Körper möglichst gering zu halten, sollten Geräte nicht unmittelbar in den Bereichen positioniert werden, an denen man sich längere Zeit aufhält, beispielsweise direkt neben der Couch.

    Das Schlafzimmer sollte möglichst frei von elektrischen Geräten sein. Verbannen Sie also Ihren Fernseher, Telefon und sogar den Radiowecker aus dem Raum. Es sollte zudem darauf geachtet werden, dass das Kopfende des Bettes nicht unmittelbar an einen Schalter oder an Steckdosen grenzt. So können Sie bei einem strahlenreduzierten Schlaf neue Kraft tanken.

    Fazit

    Elektrosmog ist allgegenwärtig. Wenn auch noch nicht alle Auswirkungen erforscht sind, so ist dennoch weniger oftmals mehr. Weniger Strahlung durch gezielte Platzierung Ihrer Elektrogeräte in den eigenen vier Wänden kann Ihnen ein Plus an Wohlbefinden schenken. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

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    Sebastian Fiebiger
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    Sebastian ist Dipl. Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 1998 für verschiedene Onlinemedien. Er engagiert sich ehrenamtlich in Projekten zur Krebsforschung, ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Seit 2004 leitet er die Redaktion. - Profil

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    4 Kommentare
    Die Kommentare wurden von unseren Lesern erstellt und nicht durch die Redaktion geprüft.

    1. Heiko on 13.08.08 12:21

      Ich bin Heiler und habe bei vielen meiner Klienten den Verdacht das Ihre Erkrankungen von der Handynutzung kommen könnte.

    2. wolfgang heuer - heureka47 on 22.01.14 02:27

      Nachtrag:
      Ich kann mich erinnern, daß die ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) schon Anfang der 90er Jahre Informationsblätter zu Elektrosmog verteilt hat, in denen auf die (eventuelle) Gefahr hingewiesen wurde.

    3. Olaf Haber on 20.01.15 23:56

      Funkstrahlen sind doch GEFÄHRLICH

      Hört man mal in Berlin auf 149,050Mhz zu, oder auch über Teamspeak 81.169.173.111
      hat man den Beweis.
      Dort wird mit mehrfacher Sendeleistung gefunkt, als es erlaubt ist.
      500mW sind zulässig und mindestens 50000mW werden dort abgestrahlt,
      Ich möchte diese Leute nicht als Nachbarn haben, denn die Bundesnetzagentur (BnetzA)
      unternimmt NICHTS gegen diese Leute

      MFG Olaf Haber

    4. hans Luginger on 29.01.15 18:46

      Hallo

      Die hochfrequenten Funkstrahlen sind das wenigste Übel, die größte weltweite Problematik ist auf athermische Wirkungen die zwischen Mobilfunk,Radar, Rundfunk und TV-Anlagen existieren zurückzuführen. Diese extrem niiederfrequenten Felder stören die Biologie bei Mensch,Tier und Pflanzenwelt gravierend. Die hälfte der Weltbevölkerung leidet an Schlafstörungen, psychische Störungen nahmen in den letzten 20 Jahren um 300 % zu, alleine in Österreich leidet eine Million Menschen an Burnout Erkrankungen. Schuld an diesem Desaster sind die allgegenwärtigen Mobilfunkanlagen wodurch das Magnetfeldnetz immer enger verknüpft wird siehe http://www.less.at
      schöne Grüße
      Hans Luginger

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