Gesundheit
Gesund Essen: wie geht´s eigentlich?

 
Nicht alles, was lecker ist, ist auch gesund
 

Immer wieder hören wir von gesunder Ernährung und das sie die einzig sinnvolle Methode ist, um auf Dauer Gewicht zu verlieren und den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden. Doch was ist eigentlich gesund? Müssen wir komplett auf Rohkost umsteigen und uns alles, was nicht mit vielen Vitaminen angereichert ist, verkneifen? Oder haben wir jetzt täglich dasselbe Einerlei auf dem Teller, da andere Speisen einfach zu viele

Fette oder Kalorien enthalten?

Viele Fragen – auf die es noch mehr Antworten gibt.

Grundsätzlich kann man sagen: Gesunde Ernährung ist fettbewusst, kohlenhydratreich und ausgewogen mit einer ausreichenden Menge Flüssigkeit.

Doch mal ehrlich – dieser Satz macht uns nicht wirklich schlauer, oder?

Gesunde Ern?ung – was ist das eigentlich?

 
Reis ist ein Kohlenhydratlieferant
 

Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Stellen Sie sich die gesunde Ernährung einfach mal als einen Teller vor. Dieser Teller ist unser Ernährungskreis, in dem die Grundnahrungsmittel in sieben Gruppen eingeteilt sind. Jede Lebensmittelgruppe liefert dabei Stoffe, die unser Körper zum Überleben braucht. Dazu zählen Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe und Wasser.

Ein großer Teil dieses Tellers ist mit Kartoffeln, Brot, Getreideprodukten, Nudeln und Reis gefüllt. Das ist die Basis einer gesunden Ernährung und der Lieferant für wichtige Nährstoffe und Ballaststoffe.

Aber das Beste ist: diese Lebensmittelgruppe enthält kaum Fett!

Zwei weitere große Teile des Tellers sind gefüllt mit Obst und Gemüse. Fünf Portionen täglich sind gut für die Gesundheit, denn Obst und Gemüse ist kalorienarm und reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen.

Fisch ist gesund

 
1-2 Mal pro Woche Fisch ist gesund
 

Einen wichtigen Platz auf dem Teller haben außerdem Milch und Milchprodukte. Milch ist unser wichtigster Calciumlieferant und damit wichtig für gesunde Knochen und Zähne. Besonders gesund sind natürlich Milchprodukte mit niedrigem Fettgehalt. So sollte zum Beispiel Käse nicht über 46% Fett enthalten.

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört auch Seefisch 1-2 Mal pro Woche mit auf den Teller.

Fisch schmeckt nicht nur gut, sondern verbessert auch unsere Jod-Versorgung. Etwas öfter, also ca. 2-3 Mal pro Woche, sollten wir auch Fleisch und Wurstwaren auf unseren Teller tun. Magere Fleischsorten sind dabei zu bevorzugen, sie liefern viele wichtige Mineralstoffe, Vitamine und hochwertiges Eiweiß.

Aber unser Teller hat nicht nur Platz für gesunde Dinge, auch die süßen Naschereien dürfen nicht fehlen. Verbieten Sie sich nicht alles, was lecker ist. Einmal Süßes am Tag zu essen ist vollkommen in Ordnung und muss nicht in einem schlechten Gewissen enden. So beugt man nämlich dem berühmten Heißhunger vor, der nicht selten in Fressattacken endet. Genauso hat auch das Fett seine Ecke des Tellers beansprucht. Ganz ohne Fett zu leben ist nicht nur unmöglich, sondern auch ungesund.

Viel Trinken ist wichtig

 
Trinken ist wichtig!
 

Der Teller ist nun voll – und direkt daneben gehört ausreichend Flüssigkeit.

Als ausreichend werden ca. 2-3 Liter Wasser, Früchte- oder Kräutertee oder auch Fruchtsaftschorlen angesehen. Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol zählen eher zu den Genussmitteln und sollten nur in Maßen getrunken werden.

Sie sehen, so ein Teller voll gesunder Ernährung sieht gar nicht mal so schlecht

aus – und er kann auch richtig lecker sein. Nutzen Sie die vielfältigen Nahrungsmittel, die uns heute angeboten werden, und lassen sie es sich richtig schmecken. Diäten sind nicht alles im Leben. Und wenn Sie vollwertig essen und trinken, wenn Sie genießen und sich auch bewegen – dann leben Sie gesund und steigern somit auch Ihre Lebensqualität!

Anm.d.naanoo Red.: Ernährt Ihr Euch eigentlich gesund? Was ist Euer Lieblingsessen und was mögt Ihr überhaupt nicht? Schreibt Eure Meinung ins Kommentarsystem! Das findet Ihr gleich unter diesem Artikel und es funktioniert auch ganz ohne lästige Anmeldung.

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Kommentare:
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  • 🕝 Julia

    Was in der Ernährungswissenschaft als „gesund“ gilt, ändert sich alle paar Jahre. Ich höre lieber auf meinen Körper, meinen Hunger und meinen Appetit. Alles andere erscheint mir wenig sinnvoll. Denn man will ja nicht nur gesund leben, sondern das Leben auch genießen.

    Wichtig ist meiner Meinung nach aber, dass man auf Fertigprodukte mit künstlichen Zusätzen und Geschmacksverstärkern verzichtet. Die bringen den natürlichen Geschmack und Appetit nämlich gehörig durcheinander.

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