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Gesundheit

Gute Fette, schlechte Fette

Eier

Tierisches Fett sollte nur in Maßen genossen werden
Foto: ch_ch | Bigstock

Abnehmen – wer will das nicht? Jedes Jahr auf Neue, ganz besonders im Frühjahr, wünscht sich jede Frau ihre Bikinifigur. Doch die Sünden der winterlichen Feiertage sind hartnäckig. Überall zeichnen sich Speckpölsterchen ab, weite Kleidung umschmeichelt die Pfündchen.

Lesezeit: 4 Minuten

Dabei ist es gar nicht so schwer abzunehmen. Wenn man seine Ernährung umstellt und beim Einkauf konsequent auf den Fettanteil der Nahrung achtet, ist man auf dem besten Wege zwar langsam, aber dafür dauerhaft abzunehmen. Um die Fette „verstehen“ zu können, sollte man ihre verschiedenen Fettsäuren kennen. Welche sind gut für uns? Welche sollte man meiden der Gesundheit wegen? Fette werden in essentielle, gesättigte und ungesättigte Fettsäuren unterschieden.

Essentielle Fettsäuren

Essentielle Fettsäuren sind Fettmolekühle, die unser Körper nicht selber herstellen kann. Diese Fettsäuren müssen also mit der Nahrung aufgenommen werden. Fette werden benötigt um z.B. Vitamine aufzuspalten, damit sie vom Körper aufgenommen und weiter verarbeitet werden können. Darum ist es auch nicht gesund, ganz auf Fett zu verzichten. Ca. zehn Gramm der essentiellen Fettsäuren werden pro Tag vom Organismus benötigt.

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren haben keine Doppelverbindungen und stammen vorwiegend aus tierischen Produkten wie Milch, Butter, Schmalz. Unser Körper kann diese Fettsäuren bei Bedarf selber herstellen. Sie haben noch eine unerwünschte Nebenwirkung: leider treiben gesättigte Fettsäuren den Cholesterin-Spiegel in die Höhe!

Ungesättigte Fettsäuren

Diese Fettsäuren besitzen eine oder mehrere Doppelbindungen. Daher auch die Bezeichnung einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie kommen, bis auf Fisch, aus der Pflanzenwelt. Dazu zählen die Lein-, Sonnenblumen-, Oliven- und Rapsöle. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Linolsäure, bewirken eine Senkung des Cholesterin-Spiegels und wirken dem Infarktrisiko und der Arteriosklerose entgegen.

Wer sich gesund ernähren möchte sollte außerdem auf verstecktes Fett in Wurst (Leberwurst, Mettwurst, Wienerwurst), Käse (Schmierkäse, Brie), Milch, Sahne und Soßen achten. Generell muss auf tierisches Fett nicht verzichtet werden, aber bitte in Maßen und nicht in Massen zu sich nehmen! Man sollte pflanzliche Fette, z.B. beim Braten, bevorzugen.

Cholesterin – Blutfett

Dieses Wort begegnet einem ja auf Schritt und Tritt. Aber was ist Cholesterin eigentlich? Darf man oder darf man es nicht zu sich nehmen? Welche Krankheiten werden durch einen zu hohen Cholesterinspiegel begünstigt?

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz die aus der Nahrung stammt, aber auch vom Körper selbst produziert werden kann. Es kommt in all unseren Zellen vor. Besonders viel findet sich im Hirn, in der Milz, in der Lunge, in den Nebennieren und im Magen. Cholesterin ist in allen tierischen Fetten, besonders in Eigelb, enthalten.

Cholesterin wird unterschieden in gutes Cholesterin (HDL) und schlechtes Cholesterin (LDL).

Wem beim Arzt schon einmal Blut abgenommen wurde, der hat wahrscheinlich die Bezeichnungen HDL und LDL zu hören bekommen. Die meisten wissen nur leider überhaupt nichts damit anzufangen. Ein guter Arzt erläutert und erklärt die Laborbefunde verständlich.

HDL – das gute Cholesterin

Man kann sich das gute Cholesterin als Transport-Container vorstellen. Cholesterin wird aus dem Blut und anderen Geweben zurück zur Leber transportiert. Je mehr HDL-Cholesterin im Blut unterwegs ist, desto besser. Hat man einen hohen HDL-Wert sind Erkrankungen des Herzens oder Arteriosklerose unwahrscheinlicher.

LDL – das schlechte Cholesterin

Auch dieses Cholesterin ist ein Transporteur. Es gelangt überall hin. Besonders gefährlich wird es, wenn der LDL-Wert im Blut sehr hoch ist. Auf Dauer kommt es zu Ablagerungen in den Gefäßen und damit zur Verengung der Arterien. Passiert das in den kleinen Herzkranzgefäßen, kommt es zum gefürchteten Herzinfarkt. Bei Verengung der Halsschlagader oder der Gefäße im Gehirn kommt es zum Schlaganfall. Ist dieser Wert im normalen Bereich und liegen keine anderen Risikofaktoren vor, sind diese Erkrankungen nicht so schnell zu befürchten.

Durch die heute meist zu fettreiche Ernährung erleiden schon Kinder Schlaganfälle. Dies ist alarmierend! Eltern sollten sich Gedanken über eine gesunde und fettarme Ernährung ihrer Sprösslinge machen. Öfter lieber Obst und rohes Gemüse als Schokolade und Chips!

Quellen

Kommentare:
  • marcello antonio

    Ich persöhnlich schreibe seit November 2012 die Kilos auf und die Kilos purtzeln.. einfach einhalten.. 0,0 süßigkeiten sowie wenig fettige Sachen= Erfolg
    abnehmen klingt immer schwer aber es ist so einfach..einfach auf die ernährung schaun und nicht sündigen!

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