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Erschreckende Statistik

Komasaufen immer beliebter

Komasaufen

Komasaufen – ein gefährlicher Trend (Foto: riopatuca | Shutterstock)

Erschreckende Zahlen zu jugendlichen Komatrinkern liefern die Krankenkasse DAK und die Stadt Köln. Nach Informationen der DAK mussten allein in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr über 6.500 Jugendliche auf der Intensivstation behandelt werden, nachdem sie zuviel Alkohol konsumiert hatten. Allein für Köln liegt die Zahl dieser Fälle bei rund 800.

Die DAK will ihr Programm zur Prävention fortsetzen. Man setzt seitens der Krankenkasse unter anderem darauf, betroffene Jugendliche und Eltern direkt nach dem Aufenthalt auf der Intensivstation anzusprechen.

Erfahrungen haben gezeigt, dass in diesem „schwachen“ Moment die Gesprächsbereitschaft besonders hoch ist und die Chancen, künftige Vorfälle zu vermeiden, steigen.

Komasaufen: Mädchen sind „vorn“ dabei

Vor allem die Mädchen seien es, für die Partyabende überdurchschnittlich oft auf der Intensivstation eines Klinikums endeten. Erschreckend auch, wie früh Jugendliche bereits Erfahrungen mit Alkohol sammeln. Schon unter den Zwölfjährigen haben rund ein Sechstel der Kinder Alkohol konsumiert. Bei den 15 Jährigen sind es schon knapp 40 Prozent.

Leichte Verfügbarkeit und toleranter Umgang machen es Komasäufern leicht

Rund 20 Prozent der Jugendlichen sind mindestens einmal im Monat betrunken. Experten gehen davon aus, dass jeder zehnte Jugendliche suchtgefährdet ist. Vor allem die jederzeitige Verfügbarkeit von Alkohol an Tankstellen und das fehlende Trinkverbot auf öffentlichen Plätzen wird für das wachsende Problem des Jugendalkoholismus verantwortlich gemacht.

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