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    Home»Gesundheit»Was hilft gegen Sommergrippe?

    Was hilft gegen Sommergrippe? » Gesundheit

    Sebastian FiebigerSebastian Fiebiger07.07.08↻ 14.10.24

    Die Sonne scheint, die Temperaturen bewegen sich um die 30 Grad, man freut sich auf einen schönen Tag im Freibad. Alles scheint perfekt zu sein, doch leider gibt es etwas, das die Freude trübt. Die Nase trieft, der Hals kratzt, der Kopf schmerzt, man fühlt sich schlapp und sehnt sich nach dem Bett. Wie so viele andere hat einen in der schönsten Jahreszeit eine heftige Verkühlung erwischt – die Sommergrippe.20 Prozent aller Erkältungen im Sommer

    Erstaunlicherweise ereilen uns etwa 20 Prozent aller Erkältungen im Sommer. „Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur.“ Wie schon Hippokrates festgestellt hat, haben wir Menschen uns Krankheiten meist selbst zuzuschreiben. Aber Sie können etwas dagegen tun! Wappnen Sie Ihren Körper und stärken Sie Ihr Immunsystem, dann haben Sie eine gute Abwehr gegen die Viren!

    Zu starke Abkühlung schwächt das Immunsystem

    Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich (mindestens 2 Liter), doch trinken Sie keine eisgekühlten Getränke. Vermeiden Sie Eiswürfel! Sie kühlen nicht nur den Körper ab und versetzen ihn dadurch unnötig in Stress, sie tun auch Ihrem Magen nichts Gutes. Auch wenn es noch so eigenartig klingen mag, trinken Sie auch bei großer Hitze möglichst warme Getränke! Diese belasten Ihren Körper nicht - und ein Früchtetee mit einem Schuss Zitrone kühlt besser als ein Softdrink aus dem Kühlschrank.

    Ein weiterer gefährlicher Punkt ist die Klimaanlage. Man wird nur allzu oft dazu verleitet, aufgrund der Riesenhitze die Klimaanlage auf das Minimum hinunter zu kühlen und das Gebläse direkt auf das Gesicht zu richten. Trockene Augen und eine rinnende Nase sind somit bereits vorprogrammiert und die ersten Anzeichen einer Erkältung. Kühlen Sie Räume nie um mehr als 5 Grad im Verhältnis zur Außentemperatur ab.

    Auf die richtige Kleidung kommt es an

    Bewegen sie sich regelmäßig im Freien. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Wechseln Sie gleich nach dem Sport die Kleidung und duschen Sie sich warm ab. Gerade nach dem Schwitzen sind wir sehr anfällig. Laufen Sie auch nicht in nasser Badekleidung herum, auch dies verstärkt die Angriffsfläche für die bösen Enteroviren.

    Auch wenn die Abende meist lau sind und uns dazu verleiten, in Shorts und Top noch lange auf der Terrasse zu verweilen, ziehen Sie sich etwas darüber! Die Temperaturen unterscheiden sich in der Nacht von der Tagestemperatur doch um einiges.

    Geben Sie den Viren keine Chance

    Ein zuviel an Sonne schadet dem Immunsystem. Halten Sie sich lieber im Schatten auf, auch unter Bäumen und Sonnenschirmen kann man sich bräunen.

    Essen Sie ausgewogen und vitaminreich. Vermeiden Sie deftige Speisen und greifen Sie lieber zu leichter Kost wie z.B. zu Salaten. Zu keiner Jahreszeit ist das Angebot an frischem Obst und Gemüse so groß als wie im Sommer.

    Vermeiden Sie Stress und sorgen Sie für genügend Erholungsphasen sowie für ausreichend Schlaf. Ist der Körper erst einmal müde und ausgelaugt, sind wir weit anfälliger für Viren als im ausgeruhten Zustand.

    Hat es Sie erst mal erwischt

    Haben sich die Erreger erst einmal eingenistet, sind Sie meist hartnäckig und nur durch ausreichend Ruhe und Schlaf zu vertreiben. Schwemmen und schwitzen Sie die Viren aus, in dem Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Lindenblütentee bewährt sich in den meisten Fällen sehr gut. Auch das Inhalieren mit Kamillentee und das Gurgeln mit Salbei bringt bei Schnupfen und Heiserkeit alsbaldige Besserung. Werden bereits die ersten Anzeichen einer Sommergrippe richtig behandelt, dann steht dem ungetrübten Sommerspaß bald nichts mehr im Wege.

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    Sebastian Fiebiger
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    Sebastian ist Dipl. Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit 1998 für verschiedene Onlinemedien. Er engagiert sich ehrenamtlich in Projekten zur Krebsforschung, ist verheiratet, hat ein Kind und lebt in Berlin. Seit 2004 leitet er die Redaktion. - Profil

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