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Gesundheit

Wie entstehen Albträume?

Dem Albtraum auf der Spur

Dem Albtraum auf der Spur

Vorsicht Alptraum! Das Grauen in der Nacht

Wir rennen, fallen, schreien, kämpfen, erfahren Schreckensmeldungen, sehen Menschen zu Tode kommen oder werden selbst zu Mördern. Dann wachen wir auf – schweißgebadet, vom Entsetzen – wie gelähmt. Erst nach einigen Sekunden stellen wir erleichtert fest: Dies war ein Traum, ein Alptraum.

Wissenswertes über Alpträume

Alpträume haben ganz unterschiedliche Formen, können einmalig auftauchen oder sich jede Nacht wiederholen. Allen Formen gemeinsam ist ein ausgeprägtes Gefühl von Angst und Ohnmacht, welches uns aus dem Schlaf reißt. Die Namensgeber des Alptraums sind die so genannten Alben, welche aus der nordischen Mytologie stammen. Alben sind zwergenartige Kobolde, die sich der Sage nach nachts in unsere Betten schleichen, sich auf unseren Brustkorb setzen und uns während des Schlafes Angst einflößen.

Die eigentlichen Übeltäter unserer Alpträume sind jedoch keine fiesen Trolle, sondern unterbewusste Emotionen, die wir im Schlaf verarbeiten. Stress, Leistungsdruck, belastende Lebenssituationen und einschneidende, wenn nicht sogar traumatische Erlebnisse wie Unfälle oder Todesfälle holen uns oft in der Nacht wieder ein.

In den sogenannten REM-Schlaf-Phasen (Englisch: Rapid Eye Movement), die mehrmals in der Nacht auftreten, schlägt unser Herz schneller, die Atemfrequenz und der Blutdruck steigen an und unsere Augen bewegen sich unter den Lidern schnell hin und her. In diesen Phasen träumen wir besonders intensiv – und oftmals besonders bedrohlich: Spinnen, Schlangen, Monster, Menschenfresser oder Zombies bevölkern unsere Traumwelt und greifen uns an. Wir werden verfolgt, müssen uns schützen, verteidigen, flüchten oder fallen ins Bodenlose. Die Motive von Alpträumen bedrohen meistens in irgendeiner Weise unser Leben, unsere Sicherheit oder unser Selbstwertgefühl. Im Film DER FLUCH DER ZWEI SCHWESTERN wird gezeigt, dass Alpträume ebenso eine visionäre Funktion haben können. Die im Traum der Hauptdarstellerin erscheinenden Kinder verheißen eine vermeintlich grauenvolle Einsicht für die beiden Schwestern.

Wie sollte man mit einem Albtraum umgehen?

Wie sollte man mit einem Albtraum umgehen?

Um sich vor möglichen Risiken wie Konzentrations-störungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und psychischen Erkrankungen zu schützen, sollte man wissen, wie man mit seinen Alpträumen umgehen kann. Durch feste Einschlafrituale, ein entspannendes Bad vor dem Zu-Bett-Gehen oder ein Buch zum Einschlafen kann man im Vorfeld für einen angenehmen Schlaf sorgen. Eine wirksame Methode, um Alpträume ins Positive zu wenden, ist das so genannte Klarträumen.

Hierbei wird sich der Träumende während des Traumes bewusst, dass er träumt und kann so den Fortgang steuern. Die gleiche Methode kann ebenso im Wachzustand angewendet werden, indem man über den Traum nachdenkt und ihn gut ausgehen lässt.

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