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    Home»Nachrichten»1. Bundesliga: Dortmund gewinnt glücklich gegen St. Pauli

    1. Bundesliga: Dortmund gewinnt glücklich gegen St. Pauli » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion17.01.26
    Julian Brandt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Julian Brandt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Dortmund (dts Nachrichtenagentur) - Am 18. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmund glücklich 3:2 gegen den FC St. Pauli gewonnen. Der Favorit aus Dortmund hatte zunächst lange Zeit das Geschehen bestimmt, hätte aber fast einen Punkt abgeben müssen.

    Die Hamburger hatten sich der Anfangsphase weit zurückgezogen und auf Umschaltmomente gelautert, versuchten es immer wieder mit langen Bällen über die rechte Seite. Die erste größere Möglichkeit hatte aber Dortmund nach gut zehn Minuten, als eine Hereingabe von rechts im Strafraum bei Julian Brandt landete, dessen Abschluss jedoch noch auf der Linie geklärt wurde. Wenig später prüfte Brandt den gegnerischen Torwart per Freistoß, verfehlte das Tor aber knapp.

    Die Hamburger meldeten sich im weiteren Verlauf zunehmend an und wurden vor allem über schnelle Gegenstöße gefährlich. Ein Abschluss von Pereira Lage zwang Gregor Kobel zu einer Parade am kurzen Pfosten, zudem sorgten mehrere Standards für Unruhe im Dortmunder Strafraum. Insgesamt blieb die Partie in der ersten Hälfte jedoch arm an klaren Torchancen, da Dortmund das Tempo häufig herausnahm und St. Pauli defensiv gut organisiert stand.

    Kurz vor der Pause schlug der BVB dann doch noch zu. Karim Adeyemi setzte sich auf der rechten Seite mit Tempo durch und zog bis zur Grundlinie. Seine flache Hereingabe rauschte an Freund und Feind vorbei, ehe Julian Brandt im Fünfmeterraum richtig stand und den Ball aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie drückte. Mit diesem Treffer ging Dortmund etwas schmeichelhaft, aber effizient in die Halbzeitpause.

    Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber deutlich entschlossener. Dortmund spielte schneller nach vorne, zog das Spiel in die Breite und kam früh zu einem weiteren Erfolgserlebnis. Nach einem Ballgewinn landete das Leder bei Fábio Silva, der in die Tiefe geschickt wurde, sich im Laufduell behauptete und kurz vor dem Strafraum querlegte. Karim Adeyemi nutzte den freien Raum und schob den Ball aus rund 16 Metern flach zum 2:0 ein, während St. Paulis Torhüter bereits herausgeeilt war.

    Zu diesem Zeitpunkt schien die Partie entschieden, doch St. Pauli gab sich nicht auf. Die Gäste wechselten frische Kräfte ein und setzten nun verstärkt auf Standardsituationen. Diese Taktik zahlte sich aus: Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld brachte Eric Smith den Ball hoch in den Strafraum, wo sich James Sands im Kopfballduell durchsetzte und den Ball platziert ins lange Eck verlängerte. Der Anschlusstreffer zum 2:1 verlieh den Hamburgern neuen Mut.

    Dortmund wirkte nun verunsichert und hatte vor allem bei ruhenden Bällen Probleme. St. Pauli blieb dran und belohnte sich wenig später erneut. Wieder war es ein Standard von der rechten Seite, den Smith gefährlich in den Strafraum schlug. Joker Ricky Jade-Jones löste sich geschickt von seinem Gegenspieler, nahm den Ball aus vollem Lauf direkt und vollendete per Volley extrem sehenswert ins lange Eck zum 2:2-Ausgleich.

    In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Dortmund brachte mit mehreren Wechseln frische Offensivkräfte und erhöhte den Druck deutlich. Der BVB schnürte die Gäste zeitweise um den Strafraum ein, kam unter anderem durch Distanzschüsse und Eckbälle zu weiteren Möglichkeiten, scheiterte jedoch entweder an der eigenen Ungenauigkeit oder an St. Pauli-Keeper Nikola Vasilj. Die Hamburger verteidigten am Ende etwas zu leidenschaftlich - ein von Emre Can in der sechsten Minute der Nachspielzeit verwandelter Elfmeter brachte den Sieg für den BVB.

    Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: Hoffenheim - Leverkusen 1:0, Köln - Mainz 2:1, HSV - Gladbach 0:0 und Wolfsburg - Heidenheim 1:1. Am Abend treffen RB Leipzig und der FC Bayern München aufeinander.

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