Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Magazin
      • Blog
    • Lifestyle
      • Astrologie
      • Essen & Trinken
      • Erziehung
      • Liebe & Partnerschaft
      • Lifestyle
      • Sternzeichen
      • Tipps
    • Technik
      • Technologie
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
      • Sport
    • Wissen
      • Feiertage
      • Sprache
      • Tiere
      • Umrechnungen
      • Weltuntergang
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Bundesbankpräsident kritisiert langsame Entscheidungen in Brüssel

    Bundesbankpräsident kritisiert langsame Entscheidungen in Brüssel » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion02.12.25
    Deutsche Bundesbank (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Deutsche Bundesbank (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Bundesbankpräsident Joachim Nagel ist unzufrieden mit dem Veränderungstempo in der Europäischen Union und in der Eurozone.

    "Der Draghi-Bericht zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit liegt seit über einem Jahr vor, aber ich kann nicht erkennen, dass wir substanziell vorangekommen sind", sagte Nagel dem "Stern". Die Probleme seien erkannt, aber vieles hänge im politischen Prozess. "Da muss mehr passieren", so Nagel. Die Reformfortschritte, etwa auch beim Projekt der europäischen Banken- und Kapitalmarktunion, bezeichnete er als "traurig".

    Hauptprobleme der EU seien eine überbordende Bürokratie und langsame Entscheidungsstrukturen. "Wir haben uns zu lange den Luxus geleistet, dass die Dinge in Europa eben länger gedauert haben. Das geht nicht mehr", so Nagel. Es brauche künftig für Reformvorhaben "klare Vorgaben durch die Politik und einen verbindlichen Zeitplan".

    Mit Blick auf die Bundesregierung forderte er unterdessen ein Gesamtkonzept für Reformen. "Wir Deutschen sind gut in der Analyse, aber wir müssen dramatisch besser werden in der Umsetzung", sagte er dem "Stern". Ausdrücklich lobte er, dass jetzt Bewegung in den wochenlangen Koalitionsstreit um die Rente gekommen sei. "Da muss jetzt ein Momentum entstehen. Wir haben keine Zeit mehr für Untätigkeit."

    Konkret sprach sich Nagel dafür aus, das Renteneintrittsalter ab dem Jahr 2031 an die Lebenserwartung zu koppeln. "Wenn diese wie erwartet weiter steigt, dann könnte das Renteneintrittsalter bis 2070 schrittweise auf etwa 69 Jahre steigen", erklärte Nagel. Grund für die Reform seien die demografische Entwicklung und der Verlust von Millionen Arbeitskräften, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand gingen. "Um das abzumildern, werden wir mehr arbeiten müssen."

    Darüber hinaus verlangte der Bundesbankpräsident auch eine Reform der privaten Altersvorsorge, hier müssten Union und SPD "neu ansetzen und die Fehler der Vergangenheit vermeiden". Es lägen schon ausreichend Reformvorschläge auf dem Tisch, um nun zügig Beschlüsse zu fassen. Insgesamt brauche Deutschland eine umfassende Reformagenda für die öffentliche Verwaltung, die Energieversorgung sowie bei Gesundheit und Pflege. Oberstes Ziel müsse sein, die Belastungen für Unternehmen und Beitragszahler zu senken und das Wirtschaftswachstum in Deutschland zu stärken.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBundesregierung will Austausch mit Verteidigungsindustrie ausbauen
    Nächster Artikel Verkehrsminister erteilt Baufreigaben für 23 Straßenprojekte
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    CDU-Arbeitnehmerflügel sieht "Kapitel Bürgergeld beendet"
    2 min
    Woidke ruft deutsche Wirtschaft zu mehr Patriotismus auf
    2 min
    Trump ordnet Blockade "sanktionierter Öltanker" in Venezuela an
    1 min
    EU-Generalstaatsanwältin verteidigt Ermittlungen gegen Mogherini
    3 min
    Yougov: Union und AfD ziehen wieder gleich
    2 min
    Arbeitsministerin lehnt Vorfestlegungen für Rentenkommission ab
    1 min

    Kommentar

    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Kulturstaatsminister würde Google gerne zerschlagen
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    © 2025 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken