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    Home»Nachrichten»Dax dreht leicht ins Minus - Kaufargumente gehen aus

    Dax dreht leicht ins Minus - Kaufargumente gehen aus - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion11.08.26
    Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

    Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Dax hat sich am Dienstag nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag in den roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.310 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Telekom, SAP und Beiersdorf, am Ende Adidas, Daimler Truck und Airbus.

    "Es fällt dem Dax zunehmend schwerer, den Anschluss an das Allzeithoch nicht zu verlieren", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. In dieser luftigen Höhe fehlten einfach die Kaufargumente. "Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und gleicht einem Pulverfass mit brennender Lunte. Und die Berichtssaison neigt sich dem Ende zu und hält lediglich noch mit Nvidia in zwei Wochen einen interessanten und wichtigen Impuls parat."

    Die Situation an den Energiemärkten bleibe ebenfalls angespannt und strahle auf die zukünftige Geldpolitik der Notenbanken ab. "So verweilen die Renditen der Staatsanleihen weiter auf hohen Niveaus und machen den Aktienmärkten zunehmend die Bewertungsbasis streitig. Bisher korrelierten die wesentlichen Einflussfaktoren unterschiedlich stark und gaben den Investoren immer neue Argumentationsmöglichkeiten für Investments in Aktien."

    Jetzt fielen jedoch wesentliche Treiber weg oder bei den verbleibenden Faktoren schwinge das Pendel um, so Lipkow. "Das lässt das Risikoempfinden steigen und Aktien auf den aktuellen Rekordkursniveaus unattraktiver werden. Lediglich eine nachhaltige Entspannung im Nahen Osten könnte noch einmal den Nachbrenner zünden und den Aktienmärkten neuen Schub geben."

    Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1537 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8668 Euro zu haben.

    Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 89,67 US-Dollar; das waren 2,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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