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    Dax legt geringfügig zu - Investoren sehen Nachholpotenzial - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion06.08.26
    Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

    Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Am Donnerstag hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.140 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax schwankte im Tagesverlauf überwiegend im Plus.

    "Sowohl inländische als auch vermehrt ausländische Investoren billigen dem deutschen Aktienmarkt sehr viel Nachholpotenzial zu, steigen ein und halten den Dax damit über der Marke von 26.000 Punkten", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. "Zum einen trägt immer noch die Hoffnung auf eine zur Abwechslung vielleicht auch mal tragfähige Lösung des USA-Iran-Konflikts, aber zum anderen auch die in diesen Tagen zuhauf veröffentlichten Unternehmensbilanzen."

    Auch wenn sich die Berichtssaison als sehr heterogen präsentiere, überwögen die positiven Grundtöne und steigerten die Kauflaune der Anleger, so Lipkow. "Insgesamt aber verlief der Handel in Frankfurt heute in eher ruhigen Kursbahnen und der Verkaufsdruck aus dem Juli scheint vollständig verschwunden."

    Vor allem die Indexschwergewichte Siemens und Deutsche Telekom standen im Fokus. "Bei der Deutschen Telekom überwogen die positiven Impulse in Form des geplanten Aktienrückkaufprogramms", erklärte der Analyst. "Und die Siemens-Aktie hatte bereits im Vorfeld der Quartalszahlen sehr viel vom jüngst aufgekommenen Konjunkturoptimismus eingepreist und litt deshalb heute unter ausgedehnten Gewinnmitnahmen. Die Rekordzahl an Aufträgen beeindruckte die Investoren nur wenig."

    Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Deutscher Telekom und Henkel an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Siemens, Rheinmetall und Scout 24.

    Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im September kostete 56 Euro und damit sechs Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 10 bis 13 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

    Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 81,35 US-Dollar, das waren 2,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

    Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1522 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8679 Euro zu haben.

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