• Home
  • Magazin
  • Lifestyle
  • Technik
  • Style
  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Reise
  • Sport
  • Wissen
  • Sternzeichen
  • A-Z

DAX rutscht am Mittag tiefer ins Minus – Gaspreis sinkt deutlich ▷ Nachrichten 09.05.2022

Händler an einer Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Händler an einer Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt ist am Montagmittag tiefer ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 13.505 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

Unter anderem sorgen Zins- und Konjunktursorgen auch in der neuen Woche für Belastung. Auf der Gewinnerseite finden sich am Mittag entgegen dem Trend nur wenige Werte wieder – darunter die Aktien von Eon, Siemens Healthineers und Airbus. Das größte Minus gibt es bei den Anteilsscheinen der Deutschen Post, von Delivery Hero und von Symrise, wobei die Post-Aktie mit einem Dividendenabschlag gehandelt wird. Der Nikkei-Index hatte zuletzt kräftig nachgelassen und mit einem Stand von 26.319,34 Punkten geschlossen (-2,53 Prozent). Der Ölpreis sank am Montagmittag deutlicher als am Vormittag: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 110,50 US-Dollar. Das waren 1,93 Dollar oder 1,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Noch stärker sank der Gaspreis. Eine Megawattstunde (MWh) zur Lieferung im Juni kostet in Europa derzeit 97 Euro und damit rund fünf Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 15 bis 18 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Für einen Durchschnittshaushalt mit etwa 12.000 Kilowattstunden Verbrauch im Jahr entstünden in diesem Fall monatliche Gas-Kosten in Höhe von rund 162 Euro, und damit etwa 102 Euro mehr pro Monat als im Durchschnitt der letzten Jahre.

09.05.2022 Kommentieren?
Dein Kommentar:
« Röttgen: Putin kann “jederzeit eskalieren”
» SPD warnt vor Defiziten bei Abwehr von Cyberangriffen