Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Dax startet negativ in die Woche - Verunsicherung an den Ölmärkten

    Dax startet negativ in die Woche - Verunsicherung an den Ölmärkten » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion13.01.25
    Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

    Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Dax ist am Montagmorgen schwächer in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 20.100 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag.

    "Die Stimmung unter den Anlegern ist zu Jahresbeginn gedämpft", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Mehrere Faktoren sorgen für Zurückhaltung. Neben steigenden Ölpreisen hat ein weiterhin viel zu starker Arbeitsmarkt in den USA die ohnehin schon niedrigen Zinssenkungserwartungen am Freitag noch einmal gesenkt. Diese Kombination sorgt für nur wenig Risikoappetit unter den Investoren. Am Ende steht ein verhaltener Start ins neue Börsenjahr. Es bleibt zu hoffen, dass der immer schwächer werdende Euro zumindest den Dax vor der nun einsetzenden Korrektur an der Wall Street schützen kann."

    "Die jüngsten Sanktionen gegen russische Ölexporte haben weitreichende Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt." Vor allem in China und Indien, den größten Abnehmern von russischem Öl, sorge die neue Situation für Verunsicherung. "Nach eilig einberufenen Krisensitzungen prüfen die Rechtsabteilungen dort intensiv, wie sie weiterhin billiges Öl aus Russland importieren können, ohne gegen die Sanktionen zu verstoßen. Es könnte zu monatelangen Unterbrechungen kommen, bis alternative Wege gefunden sind."

    Diese Entwicklung wecke Zweifel, ob es 2025 tatsächlich zu einem Überangebot an Rohöl komme. Ein drastischer Preisverfall dürfte vorerst ausbleiben. "Die Ölpreise könnten sich auf einem um fünf bis acht Dollar höheren Niveau stabilisieren, bis klar ist, ob russisches Öl dauerhaft auf dem Weltmarkt fehlen wird. Eine Phase stark steigender Preise ist aber auch unwahrscheinlich, da die weltweite Ölproduktion die Nachfrage voraussichtlich decken kann."

    "Zu lang wurden die Signale vom Anleihemarkt von den Anlegern an der Wall Street ignoriert. Damit könnte nun Schluss sein. Die Renditen der 20- und 30-jährigen Staatsanleihen liegen bereits bei fünf Prozent und sind seit September, als die Fed mit den Leitzinssenkungen begann, um jeweils 100 Basispunkte gestiegen. Dies ist sehr ungewöhnlich, da sie in der Vergangenheit zu Beginn eines Zinssenkungszyklus eher gefallen oder, wenn überhaupt, nur leicht gestiegen sind."

    Mit einer Rendite von 4,7 Prozent sind auch zehnjährige Laufzeiten nicht mehr weit von der Fünf-Prozent-Hürde entfernt. "Der Renditeanstieg könnte zum Weckruf für all jene Anleger werden, die noch vor Kurzem an einen durch nichts zu stoppenden Bullenmarkt an der Wall Street geglaubt hatten. Eine Korrektur des S&P 500 von fünf oder auch zehn Prozent wird wahrscheinlicher. Auslöser könnte ein Anstieg der 10-jährigen Renditen auf fünf Prozent sein", sagte Stanzl.

    Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0227 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9778 Euro zu haben.

    Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 80,98 US-Dollar, das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelEU droht Trump mit Gegenzöllen
    Nächster Artikel "Biodeutsch" ist "Unwort des Jahres" 2024
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Miersch für Preisdeckel bei anhaltend hohen Spritpreisen
    1 min
    Unionsfraktion will Diätenerhöhung aussetzen
    1 min
    Deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im März
    2 min
    Nach jahrelangem Anstieg: Fleischersatz-Produktion leicht gesunken
    2 min
    Finanzexperten fürchten Milliardenrisiko durch Altersvorsorgedepot
    2 min
    Amnesty: Zahl der Hinrichtungen auf höchstem Stand seit 1981
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken