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    Home»Nachrichten»Drohnen-Vorfall: Dobrindt spricht von "neuem Bedrohungsszenario"

    Drohnen-Vorfall: Dobrindt spricht von "neuem Bedrohungsszenario" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion05.08.26
    Alexander Dobrindt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Alexander Dobrindt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Leipzig (dts Nachrichtenagentur) - Nachdem in der Nacht zum Mittwoch auf dem Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne mit einem Sprengsatz gefunden wurde, spricht Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) von einer "professionellen hybriden Bedrohungslage".

    "Dass sich eine Drohne bestückt mit Sprengstoff hier auf einem Flughafengelände befindet - das ist ein neues Bedrohungsszenario", sagte er am Donnerstag vor Ort. "Es gehört zum Prinzip der hybriden Bedrohung, dass sich automatisch immer gleich klar ist, wo das herkommt." Diese Bedrohungslagen könnten allerdings nicht von Amateuren durchgeführt werden, sondern müssten sehr professionell vorbereitet sein, da sie ein hohes Maß an Technikerfahrung im Umgang mit Sprengstoff benötigten. "Das alles deutet nicht auf amateurhaftes Vorgehen hin."

    Der CSU-Politiker erinnerte daran, dass er vor wenigen Monaten deutlich gemacht habe, dass man die Bedrohungslage hochstufen müsse. "Weg von einer abstrakten Bedrohungslage hin zu einer hohen Gefährdung. Das zeigt sich auch gerade jetzt", so Dobrindt.

    Bei professioneller Technik müsse man davon ausgehen, dass möglicherweise "die Täter auch die Abwehrmaßnahmen bereits kennen und darauf aufbauend Technologien verwenden, die durch bestehende Abwehrtechnik nicht identifiziert werden kann", sagte der Innenminister. "Das heißt, es ist ein Wettlauf oder ein Wettrüsten, was wir hier erleben im Bereich der hybriden Bedrohung."

    Man habe es mit einem Wettbewerb zu tun, der "möglicherweise auch fremde Mächte miteinschließt - das wird Teil der Ermittlung sein -, die ganz offensichtlich zu erheblicher Verunsicherung in Deutschland beitragen wollen", so Dobrindt.

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