Hannover - Die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, sieht nach wie vor keine Grundlage für eine schwarz-grüne Koalition nach der Bundestagswahl. "Die inhaltlichen Übereinstimmungen reichen schlicht und ergreifend nicht für eine Koalition. Man kann anfangen beim Betreuungsgeld, man kann aufhören bei der Energierevolution, bei der Innenpolitik, bei den Flüchtlingen", sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio.Gleichzeitig räumte sie ein, dass die Grundlage für eine Rot-Grüne Regierung nach der Bundestagswahl noch nicht erreicht ist. Angesichts aktueller Umfragewerte, die nicht für ein Rot-Grünes Bündnis wohl aber für ein Schwarz-Grünes Bündnis reichen würden. "Ich kenne die Zahlen ganz gut und bin froh, dass wir noch 11 Monate Zeit haben richtig zuzulegen. Die Partei ist sehr motiviert, das sieht man an diesem Parteitag, und will in diesen Wahlkampf ziehen. Das machen wir kraftvoll und dann können wir es nach elf Monaten auch schaffen." [dts Nachrichtenagentur]
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