Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»IG Metall will neues Förderpaket für E-Mobilität

    IG Metall will neues Förderpaket für E-Mobilität » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion22.09.24
    Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Gewerkschaft IG Metall hält angesichts der Krise in der Autoindustrie ein neues Förderpaket für Elektromobilität für notwendig.

    "Das Förderpaket muss dazu beitragen, den Hochlauf der E-Mobilität zu beschleunigen", sagte ein IG-Metall-Sprecher den Zeitungen der Funke-Mediengruppe mit Blick auf den Autogipfel, zu dem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) eingeladen hat. "Das würde dem Klima ebenso helfen wie den Herstellern und Zulieferern, die Milliarden in die E-Mobilität investiert haben." Eine Wiederbelebung des Hochlaufs würde es der Industrie erleichtern, im Wettlauf mit außereuropäischen Herstellern weiter nach vorne zu kommen, so die IG Metall: "Es wäre gleichzeitig ein Konjunkturprogramm wie auch eine industriepolitische Fitness-Spritze für eine erfolgreiche Transformation der Automobilindustrie."

    Die aktuell angekündigte Sonderabschreibung der Bundesregierung für gewerblich angeschaffte emissionsfreie Fahrzeuge sei ein "sinnvoller erster Schritt, angesichts der aktuellen Lage in der Fahrzeugindustrie sollten jetzt schnell weitere Schritte folgen", sagte der IG-Metall-Sprecher. Die Bundesregierung hatte vor knapp einem Jahr die E-Auto-Förderprämie für alle Verbraucher überraschend gestrichen.

    Die Metallarbeitgeber bezeichnen die Lage der deutschen Industrie und insbesondere der Automobilindustrie als "überwiegend schlecht und teilweise dramatisch", wie Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander der Funke-Mediengruppe sagte. Ohne bessere Rahmenbedingungen drohe eine den Wohlstand massiv gefährdende Deindustrialisierung. "Wir müssen schnell wieder wettbewerbsfähiger werden und so den Standort stärken. Unternehmenssteuerreform, Sozialabgaben wieder bei 40 Prozent, Bürokratieabbau und Regulierungspause, bezahlbare und verlässliche Energieversorgung sind die Stichworte."

    Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält Subventionen für einzelne Unternehmen oder für Energie dagegen für einen Irrweg. "Diese helfen nur einzelnen Unternehmen und nicht der gesamten Wirtschaft", sagte Fratzscher den Funke-Zeitungen. "Die Hauptverantwortung für die schwierige Lage in der Automobilbranche liegt bei den Unternehmen selbst, nicht bei der Politik", ist der Ökonom überzeugt.

    Die Autoindustrie habe drei große Fehler begangen: "Sie haben mit dem Dieselbetrug viel Vertrauen und Reputation zerstört. Sie haben sich in eine viel zu starke Abhängigkeit von China begeben und sich dadurch erpressbar gemacht. Und sie haben die technologische Transformation zu E-Mobilität verschlafen", so Fratzscher. Diese drei Fehler müssten nun schnell korrigiert werden, um an die großen Erfolge der vergangenen Jahrzehnte anknüpfen zu können. "Dies ist möglich, die Autohersteller sind hochinnovativ und haben exzellentes Know-how und Fachkräfte", so der Ökonom.

    Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hält wiederum eine neue E-Auto-Prämie für willkommen. "Einen spürbaren Nutzen wird sie aber nur dann haben, wenn es gelingt, die potenzielle Käuferschicht zu erweitern", sagte der IW-Autoexperte Thomas Puls.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelVerkehrsunternehmen gegen Streichung der E-Bus-Förderung
    Nächster Artikel Über 50 Tote bei Explosion in iranischem Kohlebergwerk
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Hessen fordert Prüfung von "Indymedia"-Verbot
    2 min
    KNDS wehrt sich gegen Vetorechte bei Börsengang
    2 min
    CDU-Fraktionschef Heuer weist Vorwurf der AfD-Nähe zurück
    2 min
    Merz stellt deutschen Einsatz in Straße von Hormus in Aussicht
    1 min
    EU-Spitze begrüßt Friedensdeal zwischen USA und Iran
    2 min
    Rückkehr deutscher Schiffe aus Persischem Golf könnte Monate dauern
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken