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    Infratest: Union setzt sich in Sonntagsfrage von AfD ab » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion05.03.26
    Friedrich Merz am 05.03.2026, via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Friedrich Merz am 05.03.2026, via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Union kann sich in der Sonntagsfrage von Infratest von der AfD absetzen.

    Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU und CSU derzeit auf 28 Prozent - das sind 2 Prozentpunkte mehr als Anfang Februar. Die AfD hätte 23 Prozent in Aussicht (- 1). Die SPD verschlechtert sich auf 14 Prozent (-1). Die Grünen wären bei 13 Prozent (+1), die Linke bei 9 Prozent (-1), BSW läge bei 4 Prozent (+1). Alle anderen Parteien, darunter auch die FDP, kommen derzeit zusammen auf 9 Prozent (-1). Das ergab die Umfrage von Infratest unter 1.317 Wahlberechtigten für die ARD von Montag bis Mittwoch dieser Woche.

    Mit der Arbeit der Bundesregierung sind aktuell 25 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (+4); 73 Prozent (-5) sind mit der Arbeit von Union und SPD weniger bzw. gar nicht zufrieden. Aktuell zeigen sich 19 Prozent der Befragten sehr zufrieden oder zufrieden damit, wie die Regierungsparteien miteinander umgehen, 76 Prozent zeigen sich darüber weniger oder gar nicht zufrieden. Zum Vergleich: Im Mai 2024 äußerten 10 Prozent Zufriedenheit über das Miteinander der damaligen Ampel-Regierung; 85 Prozent waren unzufrieden. Was die Koalition aus Union und SPD bislang inhaltlich auf den Weg gebracht hat, überzeugt 18 Prozent; 79 Prozent äußern sich unzufrieden. Die Werte der Ampel-Regierung im Mai 2024: 25 Prozent waren damals in diesem Bereich zufrieden, 71 Prozent unzufrieden.

    Wie die Regierung ihre Politik den Bürgern erklärt und vermittelt, damit sind 16 Prozent aktuell zufrieden und 82 Prozent nicht zufrieden. Bei der Ampel-Koalition waren es im Mai 2024 11 Prozent, die sich mit diesem Aspekt zufrieden zeigten, 85 Prozent waren nicht zufrieden.

    Aus dem Bundeskabinett wird weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am besten bewertet: Aktuell sind 55 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden - 2 Punkte weniger als im Februar. Mit Außenminister Johann Wadephul (CDU) sind 33 Prozent zufrieden (+2); 39 Prozent sind mit ihm unzufrieden und 28 Prozent kennen ihn nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Lars Klingbeil, Vizekanzler und Finanzminister (SPD), verbessert sich auf einen Zufriedenheitswert von 33 Prozent (+2); 50 Prozent sind mit seiner Arbeit unzufrieden.

    Mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind 29 Prozent zufrieden (+4); 68 Prozent sind mit ihm unzufrieden. Mit der Arbeit des CSU-Innenministers Alexander Dobrindt zeigen sich 28 Prozent zufrieden (+1); 52 Prozent sind mit ihm weniger bzw. gar nicht zufrieden. Mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sind 25 Prozent zufrieden (- 2); 46 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 29 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel erreicht - unverändert zum Januar - 25 Prozent Zufriedenheit; 65 Prozent sind mit ihr unzufrieden. Der Linken-Vorsitzende Jan von Aken kommt auf einen Zufriedenheitswert von 13 Prozent (unverändert zu Januar); 31 Prozent sind mit ihm unzufrieden und 56 Prozent kennen ihn nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu.

    Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) verschlechtert sich auf einen Zufriedenheitswert von 13 Prozent (-5 im Vgl. zu Februar); 50 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 37 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Mit der Grünen-Vorsitzenden Franziska Brantner sind 12 Prozent zufrieden (+3 im Vgl. zu Januar); 28 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 60 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu.

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