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    Home»Nachrichten»IWH: Firmenpleiten erreichen im Dezember Jahreshöchststand

    IWH: Firmenpleiten erreichen im Dezember Jahreshöchststand - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion10.01.23
    IWH - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: IWH - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, über dts Nachrichtenagentur

    Halle (Saale) (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften ist im Dezember im Vergleich zu den beiden Vormonaten weiter angestiegen. Insgesamt zählten die Forscher des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) im letzten Montag des Jahres 879 Firmenpleiten. Das ist der höchste Wert des vergangenen Jahres.

    Im November waren es 808 Insolvenzen, auch dies war der bis dahin höchste Wert. Die Zahlen vom Dezember lagen 23 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, der langjährige Mittelwert ist aber höher. Im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 wurden laut amtlicher Statistik im Dezember 968 Personen- und Kapitalgesellschaften insolvent gemeldet. Die Analyse des IWH zeigt, dass in den größten zehn Prozent der Unternehmen, deren Insolvenz im Dezember gemeldet wurde, knapp 9.000 Arbeitsplätze betroffen waren. In der zweiten Jahreshälfte 2022 stiegen sowohl die Zahl der Insolvenzen als auch die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze den Wirtschaftsforschern zufolge "spürbar" an. Vor dem Hintergrund zahlreicher spezifischer Probleme in der Industrie, insbesondere Lieferengpässen und hoher Energiepreise, entfielen 28 Prozent der von Insolvenz betroffenen Jobs im Jahr 2022 auf die Industrie, deutlich mehr als in den Vorjahren.

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