Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Konjunkturforscher erwartet bei langem Iran-Krieg hohe Inflation

    Konjunkturforscher erwartet bei langem Iran-Krieg hohe Inflation » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion13.03.26
    Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Essen (dts Nachrichtenagentur) - Der Konjunktur-Chef des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, Torsten Schmidt, warnt vor einer hohen Inflation, sollte der Iran-Krieg länger als vier Wochen dauern. "Hohe Ölpreise treiben die Verbraucherpreise. Bei einem längeren Krieg könnte die Inflation in diesem Jahr vorübergehend auf sechs Prozent steigen", sagte Schmidt der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). "Dann ist das Wirtschaftswachstum weg, Deutschland würde in das vierte Jahr der Rezession rutschen."

    Wenn der Krieg mehr als vier Wochen dauere und der Iran weiter Öl- und Gas-Anlagen in den Golf-Staaten zerstöre, komme es zu "echten Engpässen" auf dem Weltmarkt. "Dann halte ich auch einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich", so Schmidt.

    Gehe der Krieg dagegen Ende des Monats zu Ende, steige die Inflation nicht ganz so stark. "Die Inflationsrate wird im Sommer auf drei Prozent steigen, für das Gesamtjahr erwarten wir 2,6 Prozent", erklärte er. Die Spritpreise würden jedoch hoch bleiben. "Die Preise für Benzin und Diesel werden zunächst auf hohem Niveau und bei zwei Euro pro Liter bleiben."

    Sorge bereitet dem Ökonomen die Lage beim Gas. "Die Lage beim Gas sehe ich mit Sorge. 20 Prozent Füllstand ist sehr wenig. Ich sehe das Risiko, dass wir die Gasspeicher bis zum Winter nicht voll bekommen - vor allem dann, wenn der Iran-Krieg länger dauert als gedacht. Bei den hohen Preisen haben Händler keinen Anreiz, Gas einzuspeichern. Beim Gas spielen wir sprichwörtlich mit dem Feuer", sagte Schmidt. "Die Einrichtung einer strategischen Gasreserve wie beim Öl wäre eine sinnvolle Maßnahme."

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelHubig will neue Regel bei Spritpreisen für mindestens ein Jahr
    Nächster Artikel Dröge stellt sich im Streit um Hagel-Video vor Fraktionskollegin
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Zweitägiger Pilotenstreik bei Lufthansa gestartet
    1 min
    Strack-Zimmermann sieht Orban-Abwahl als "geopolitisches Zeichen"
    2 min
    Eon: Iran-Krieg wirkt sich langfristig auf Strom und Gaspreise aus
    1 min
    Warken will Notdienstpraxen Abgabe von Medikamenten erlauben
    2 min
    Ökonom Cremer fordert 30-Prozent-Garantie für Geringverdiener
    1 min
    Apotheker wollen deutliche Honorar-Erhöhung
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken