• Home
  • Magazin
  • Nachrichten
  • Lifestyle
  • Technik
  • Style
  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Reise
  • Sport
  • Wissen
  • Sternzeichen
  • A-Z

Linken-Chefin will 365-Euro-Ticket statt Dienstwagenprivilegien ▷ Nachrichten 23.07.2022

Dienstwagen von Politikern, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Dienstwagen von Politikern, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chefin Janine Wissler hat sich dafür ausgesprochen, das in rund fünf Wochen auslaufende 9-Euro-Ticket für den ÖPNV durch ein 365-Euro-Jahresticket zu ersetzen und dieses durch eine Streichung des sogenannten Dienstwagenprivilegs zu finanzieren. “Es wäre fatal, wenn das 9-Euro-Ticket Ende August ersatzlos auslaufen würde”, sagte Wissler dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (Sonntagausgaben). Sie warnte vor einer “Rückkehr in den Tarifdschungel hoher Ticketpreise”.

Zur Finanzierung des 365-Euro-Tickets schlägt Wissler die Abschaffung steuerlicher Begünstigungen von Dienstwagen vor und nimmt dabei Bezug auf die aktuelle Studie “Klimaticket” der Umweltorganisation Greenpeace, in der verschiedene Anschlussvarianten zum 9-Euro-Ticket erörtert werden. Dort heißt es: “Zur Finanzierung des Klimatickets aus dem Bundeshaushalt bietet sich kurzfristig besonders der Abbau der Steuervorteile für Dienstwagen (Dienstwagenprivileg) an. 3,2 bis 5,6 Milliarden Euro an Subventionen pro Jahr könnten so eingespart werden.” “Die bestehende Subvention dicker Dienstwagen, die am meisten den Besserverdienenden nützt und dem Klima schadet, könnte man beenden, und das Geld für die Finanzierung günstiger Ticketpreise nutzen”, sagte Wissler dazu. Ein 365-Euro-Ticket, wie es die Linke fordere, würde damit finanziert werden können. “Eine solche Entscheidung würde sowohl Menschen mit wenig Geld, als auch dem Klima doppelt nutzen”, sagte Wissler. “Sie dreht eine Umverteilung von unten nach oben um, und sie lenkt Geld um von der Subventionierung klimaschädlicher Mobilität hin zur Stärkung klimaschonender Mobilität.” Neben einem günstigen ÖPNV-Ticket sei auch ein massiver Ausbau des Nahverkehrs notwendig.

23.07.2022 Kommentieren?
Dein Kommentar:
« 2. Bundesliga: Nürnberg bezwingt Fürth im Franken-Derby
» WHO erklärt Affenpocken zu internationaler Notlage