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Merkel zweifelt an Kohle-Ausstieg ▷ Nachrichten 12.02.2019

Heizkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Heizkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei einer internen Anhörung im Kanzleramt am Montagabend zum Ausstieg aus der Stromerzeugung mit Braun- und Steinkohle hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Zweifel am Gelingen des Projekts geäußert. Laut eines Berichts der “Bild” (Dienstagausgabe) sagte Merkel, es sei klar, dass der Kohle-Ausstieg “eine Riesen Kraftanstrengung” sei. “Wir müssen es wollen.”

“Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden wir scheitern.”

Wenn die Dauer zur Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen wie etwa Stromtrassen weiter so lang sei, werde der Kohle-Ausstieg nicht gelingen. Merkel wörtlich: “Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden wir scheitern.” Bei dem Treffen im Internationalen Konferenzsaal des Kanzleramts waren neben den Vorsitzenden der sogenannten Kohlekommission, Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und Sachsens Ex-Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) auch die zuständigen Bundesminister und betroffene Ministerpräsidenten sowie Spitzenvertreter der GroKo-Fraktionen anwesend.

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