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    Home»Nachrichten»Neue Umfrage: Merz und Schwarz-Rot unbeliebt wie nie

    Neue Umfrage: Merz und Schwarz-Rot unbeliebt wie nie » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion11.04.26
    Friedrich Merz und Lars Klingbeil (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Friedrich Merz und Lars Klingbeil (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die schwarz-rote Bundesregierung sind bei den Deutschen so unbeliebt wie nie seit dem Amtsantritt im Mai vergangenen Jahres.

    Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild am Sonntag" sind 70 Prozent der Wahlberechtigten mit der Arbeit von Merz unzufrieden, mehr als jemals zuvor. Nur 21 Prozent sind zufrieden.

    Unzufrieden mit der schwarz-roten Koalition sind sogar 73 Prozent der Befragten, zufrieden nur 20 Prozent. Auch das sind Rekordwerte. Sogar 69 Prozent der SPD-Wähler und 56 Prozent der Unions-Anhänger sind mit der Arbeit der Koalition unzufrieden. Und nur 28 Prozent der SPD-Wähler und 49 Prozent der CDU/CSU-Anhänger sind mit Kanzler Merz zufrieden.

    Besonders schlecht kommt die Politik des Kanzlers im Osten an: Dort sind nur 12 Prozent mit seiner Arbeit einverstanden, 80 Prozent sind unzufrieden. "Selbst die Wähler der Regierungsparteien sind mehrheitlich unzufrieden mit der Bundesregierung. Und selbst der Bundeskanzler überzeugt nur noch jeden zweiten Unionswähler", sagte Insa-Chef Hermann Binkert der "Bild am Sonntag". "Es ist unwahrscheinlich, dass es dem Kanzler und der Koalition gelingt, diesen Trend grundsätzlich zu drehen."

    Im sogenannten "Sonntagstrend", den Insa jede Woche für die "Bild am Sonntag" erhebt, bleibt die AfD mit unverändert 26 Prozent stärkste Kraft, knapp vor CDU/CSU mit 25 Prozent (ebenfalls keine Veränderung zur Vorwoche). Um einen Punkt zulegen können die SPD auf 14 Prozent und die Grünen auf 13 Prozent. Linke (10 Prozent) und sonstige Parteien (5 Prozent) verlieren jeweils einen Punkt. Unverändert bleiben die Werte für FDP (3 Prozent) und BSW (4 Prozent).

    1.205 Personen wurden vom 7. bis 10. April befragt.

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