Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Grünen-Chef Cem Özdemir hat bekräftigt, dass er nicht für eine weitere Amtsperiode an der Parteispitze zur Verfügung steht. "Ich habe immer gesagt, dass ich nach der Bundestagswahl als Bundesvorsitzender gerne die Verantwortung für die Partei in andere Hände legen würde", sagte Özdemir der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). "Klar ist, dass wir jetzt erst mal sehen müssen, wie geht es weiter mit der Regierungsbildung", sagte Özdemir.
Einer unserer Besten
"Wenn das geklärt ist, kommen alle weiteren Schritte." Als ein möglicher Nachfolger Özdemirs an der Parteispitze gilt Schleswig-Holsteins Vize-Regierungschef Robert Habeck, den Özdemir "einen unserer Besten" nannte, so die Zeitung. "Er wird künftig hoffentlich eine wichtige Rolle spielen", sagte Özdemir. Auf dem Parteitag am kommenden Sonnabend erwartet Özdemir Unterstützung für den Kurs der Führungsriege bei den Jamaika-Sondierungsverhandlungen. "Es mag auch Kritik geben. Aber insgesamt war die Partei nach meinem Eindruck sehr zufrieden, wie wir das gemacht haben", sagte er. "Ich bin stolz auf meine Partei, dass sie so standhaft und geschlossen geblieben ist, obwohl wir bis an die Schmerzgrenze und manchmal darüber hinaus gegangen sind im Ringen um Kompromisse in der Verantwortung für unser Land", sagte der Grünen-Vorsitzende.

Die Grünen beharren nur noch auf ihre Behauptungen, sind aber nicht bereit, sie zu erklären oder in Frage zu stellen. Wenn sie sich mal auf eine Sache festgelegt haben, beharren sie darauf, als wenn anders, die Welt unter ginge.
Mir fallen hier die niederen Renten ein. Ein Arbeiter, der bis zur Rente gearbeitet hat, und vielleicht 1.800 Euro bekommen hat, braucht als Rentenzahlung, monatlich, mindestens 1.400 Euro. Anderenfalls, muss er sich so sehr einschränken, das er ansatzweise nicht mehr seinen Lebensstandart halten kann. Was bekommt er? Oft genug nur 850 Euro.(Woran die Grünen von 1998 bis 2005, maßgeblich beteiligt waren.)
Für die Grünen, gibt es aber bei den Koalitionsverhandlungen offensichtlich nur Flüchtlinge und Emigranten. Insbesondere die Menschen, die gar nicht in Deutschland leben, wie die zukünftig Familienzusammengeführten, scheinen für sie besondere Wichtigkeit zu haben.
Wer solche Politik machen will, und da scheint Herr Özdemir ja in vorderster Reihe zu stehen, sollte tatsächlich besser zurücktreten. Es ist allerdings zu befürchten, das es sein Nachfolger auch nicht besser machen wird.