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    Home»Nachrichten»Özdemir: Folgen einer MKS-Ausbreitung "kaum absehbar"

    Özdemir: Folgen einer MKS-Ausbreitung "kaum absehbar" » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion15.01.25
    Kühe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Kühe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat bekräftigt, auf eine strikte Eindämmung des Ausbruchs der Maul-und-Klauenseuche zu setzen. "Wir haben alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, zusammen mit dem Land Brandenburg und Berlin", sagte er in den ARD-"Tagesthemen".

    Der Grünen-Politiker hofft, dass es bei diesem einen Fall bleibt. "Das ist schon schlimm genug." Ansonsten seien die wirtschaftlichen Folgen "kaum absehbar". Um die wirtschaftlichen Einbußen der Landwirte aufzufangen, seien zunächst die Bundesländer in der Verantwortung, so Özdemir. Die Tierhalter würden über die sogenannte "Seuchenkasse" entschädigt.

    In Bezug auf den Export sei eine Ausbreitung der Seuche dramatisch, sagte der Bundeslandwirtschaftsminister. Er sei in direkten Gesprächen unter anderem mit Großbritannien, um Transparenz und Entschlossenheit in der Bekämpfung zu versichern. Er zeigte Verständnis für seine ausländischen Ressortkollegen: "Niemand will das im eigenen Land haben, niemand will nachher derjenige Minister sein, der das zu verantworten hat, dass man durch Unvorsicht dafür verantwortlich ist." Deutschland sei ein Land, auf dessen Wort man sich verlassen könne. "Wir haben bislang diesen einen Fall. Wir sind für alle weiteren Stufen vorbereitet, aber gemeinsam hoffen wir natürlich, dass es nicht dazu kommt."

    Das Virus war in der vergangenen Woche bei einer Büffelherde in Hönow im Brandenburger Landkreis Märkisch-Oderland nachgewiesen worden. Wie genau die MKS den Weg nach Deutschland gefunden hat, ist unklar.

    Viele Experten reagierten überrascht auf den Ausbruch. So sagte etwa die Epidemiologin Carola Sauter-Louis dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", dass damit "niemand gerechnet" habe. Man hoffe, dass das jetzt der einzige Ausbruch in Deutschland bleibe. "Momentan ist der noch sehr klein - mit 14 kranken Tieren. Drei davon sind gestorben, der Rest wurde getötet. Es könnte auch sein, dass bereits andere Tiere anderswo infiziert sind und wir es bislang nur nicht bemerkt haben", warnte die Epidemiologin.

    Man wisse noch nicht, wie die Seuche ihren Weg in den Betrieb gefunden habe. Das versuche man momentan herauszufinden, sagte die Epidemiologin. "Denkbar ist, dass beispielsweise Fleisch aus Ländern, wo das Virus kursiert, nach Deutschland gebracht wurde und dann irgendwie in diese Büffelherde gelangt ist."

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