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    Home»Nachrichten»Spahn will auch bei Niederlage "im CDU-Team bleiben"

    Spahn will auch bei Niederlage "im CDU-Team bleiben" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion06.12.18↻ 04.09.22
    Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Kurz vor der Wahl des neuen CDU-Vorsitzes in Hamburg hat Jens Spahn selbstbewusst seinen Führungsanspruch deutlich gemacht: "Ich gehe da morgen frohen Mutes, gelassen und zuversichtlich rein. Ich traue mir das zu, ich möchte diese Führung der CDU gerne übernehmen", sagte der Bundesgesundheitsminister am Donnerstag dem Fernsehsender Phoenix. Auch nach einer möglichen Niederlage wolle er "in jedem Fall im Team bleiben", versicherte Spahn.

    "Ich möchte weiterhin den Erfolg der CDU – und im Gesamtteam der CDU mitarbeiten, da wo der Parteitag dann auch möchte, dass ich weiterhin mitarbeite." Das gleiche gelte für seine Arbeit als Bundesgesundheitsminister. Zu der öffentlichen Wahlempfehlung von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble für Friedrich Merz und der folgenden Positionierung des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier für Annegret Kramp-Karrenbauer, sagte Spahn: "Es ist das gute Recht jedes Delegierten, zu sagen, für wen man stimmen will und auch warum. Das gehört zu solch einem Verfahren dazu."

    Entscheidend sei allerdings, "dass das in einer Art und Weise passiert, dass wir – egal wer am Ende das Rennen macht – am nächsten Morgen noch genauso geschlossen und gut weitermachen können in der Christlich Demokratischen Union." Am Ende dürfe niemand beschädigt zurückbleiben, so der CDU-Politiker. Die Warnungen des NRW-Ministerpräsidenten Achim Laschet vor einer möglichen Spaltung der CDU wies Spahn zurück: "So wie wir das bis jetzt gemacht haben, sehe ich diese Gefahr nicht." Die Regionalkonferenzen seien ein "fairer Wettbewerb gewesen, bei dem die unterschiedlichen Personen, Profile und Charaktere deutlich geworden sind, aber gleichzeitig immer auf der gemeinsamen Basis der Christlich Demokratischen Union".

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