Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»SPD-Spitzenkandidat in NRW drängt auf AfD-Verbotsverfahren

    SPD-Spitzenkandidat in NRW drängt auf AfD-Verbotsverfahren » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion08.07.26
    Jochen Ott (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Jochen Ott (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Jochen Ott, fordert NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) auf, noch vor der Wahl im April 2027 gemeinsam mit ihm eine Bundesratsinitiative für ein bundesweites AfD-Verbotsverfahren zu starten.

    "Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, muss der Rechtsstaat dieses Instrument auch nutzen", sagte Ott der "Frankfurter Rundschau" von Ippen-Media. "Deshalb würde ich als Ministerpräsident eine Bundesratsinitiative für ein AfD-Verbotsverfahren auf den Weg bringen. Und ich biete Hendrik Wüst ganz ausdrücklich an, es noch vor der Wahl in einer parteiübergreifenden Allianz der Mitte gemeinsam auf den Weg zu bringen."

    "Die AfD radikalisiert sich immer weiter. Wer diese Partei wählt, muss wissen, wofür sie steht: Sie greift die Grundlagen unseres Zusammenlebens an. Sie stellt die Rechte von Menschen mit Behinderungen infrage, bekämpft die Sichtbarkeit queeren Lebens und propagiert unter dem Schlagwort der `Remigration` Vorstellungen, die mit den Werten unseres Grundgesetzes unvereinbar sind", so Ott.

    Auch die nordrhein-westfälische AfD radikalisiere sich weiter: "In der ersten Reihe steht Martin Vincentz, der sich als rechtskonservativer Politiker gibt. Aber er ist längst nur noch ein Feigenblatt in einem Landesverband, in dem völkisch-nationalistische Kräfte an Einfluss gewinnen. Ich befürchte, dass die Radikalen am Ende die Richtung der gesamten Partei bestimmen werden."

    Nach dem jüngsten Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte verdichteten sich die Hinweise, dass die Erfolgsaussichten eines Verbotsverfahrens die damit verbundenen Risiken überwögen, so Ott: "Wir sollten deshalb nicht länger warten."

    NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat die AfD in der Vergangenheit als "Nazi-Partei" bezeichnet. Eine Initiative für ein Verbotsverfahren hat er bislang aber nicht angestrebt. Ein solcher Schritt vor dem Bundesverfassungsgericht müsse absolut "niet- und nagelfest" sein, so Wüst.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelEU verschiebt Google-Strafe aus Rücksicht auf Trump
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    EU verschiebt Google-Strafe aus Rücksicht auf Trump
    1 min
    Nato-Mitglieder sagen Ukraine 70 Milliarden Euro für 2026 zu
    2 min
    Palliativarzt wegen Patientenmorden zu Höchststrafe verurteilt
    1 min
    Studie: Elterngeld seit Einführung deutlich entwertet
    1 min
    Ende des Tankrabatts treibt Kraftstoffpreise in die Höhe
    1 min
    Dax rutscht tiefer ins Minus - Panik nach Trump-Aussage
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken