Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Magazin
      • Blog
    • Lifestyle
      • Astrologie
      • Essen & Trinken
      • Erziehung
      • Liebe & Partnerschaft
      • Lifestyle
      • Sternzeichen
      • Tipps
    • Technik
      • Technologie
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
      • Sport
    • Wissen
      • Feiertage
      • Sprache
      • Tiere
      • Umrechnungen
      • Weltuntergang
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»SPD will Mindestlohn bis 2022 auf zwölf Euro erhöhen

    SPD will Mindestlohn bis 2022 auf zwölf Euro erhöhen » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion07.03.21↻ 07.08.22
    Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wollen den Mindestlohn in Deutschland bis zum Jahr 2022 auf zwölf Euro erhöhen. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, über welches die RTL/n-tv-Redaktion berichtet. Darin geben sie unter anderem an, dass der Mindestlohn stärker steigen müsse als bisher, da er verlässlichen Schutz vor Armut biete und den Wert der Arbeit stärke.

    Zudem ist den SPD-Politikern wichtig, dass Schlupflöcher geschlossen werden. Vom höheren Mindestlohn profitieren laut Papier mehrheitlich Frauen, zudem sei das Gender-Pay-Gap da geringer, wo nach Tarif bezahlt wird. Viele Bürger des Landes arbeiteten viel, aber verdienten wenig, sagte Scholz zu dem Vorhaben. "Es ist unverändert, sodass ein ganz großer Teil der Beschäftigten so wenig Geld verdient, dass er oder sie nicht in der Lage ist, den eigenen Lebensunterhalt wirklich einfach zu erwirtschaften und im Übrigen hinterher eine gute Rente zu haben."

    Aus diesem Grund sei es nun wichtig, dass der Mindestlohn angehoben werde und bereits 2022 zwölf Euro betrage, so Scholz weiter. Auch die Corona-Pandemie und die Leistung vieler Bürger erwähnt der Finanzminister dabei: Man habe viel Beifall geklatscht für die "Corona-Helden". Da seien ganz viele drunter, die von einer Mindestlohn-Erhöhung profitieren würden. Aus seiner Sicht sei es auch eine Frage des Respekts vor der Leistung dieser Bürger. Zum Plan der beiden gehöre, so Heil, dass die Lohngerechtigkeit auch besser durchgesetzt wird: "Der Zoll kontrolliert", sagte er.

    "Wir werden aber auch dafür sorgen, dass diese Kontrollen dazu führen, dass die Rechte der Beschäftigten, ihren Mindestlohn dann auch durchzusetzen, gestärkt werden, indem sie aufgeklärt und informiert werden." Wenn Beschäftigte ihren Mindestlohn erstreiten müssten, sollen sie zukünftig bessere Karten haben, sich durchzusetzen, so Heil. Besonders profitieren würden nach seinen Angaben Frauen, "weil viele Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten". Er denke an Reinigungskräfte, beispielsweise an die, die an der Supermarktkasse sitzen. Die unteren Löhne müssten stärker an die Mitte herangeführt werden. Das sei wichtig, um über die Runden zu kommen. "Aber es ist auch wichtig, gerade für Frauen im Alter besser abgesichert zu werden. Denn bessere Löhne heißt auch bessere Renten", so Heil.

    Er konkretisierte den Plan: "Wir wollen, dass innerhalb eines Jahres der Mindestlohn steigen kann, indem wir das Mindestlohngesetz weiterentwickeln. Wir werden auch dafür sorgen, dass da nicht nur zwölf Euro gezahlt werden, dass auch Zuschläge nicht mehr abgezogen werden vom Mindestlohn, Schmutzzulagen beispielsweise oder auch Nachtzuschläge." Man wolle Tariflöhne oberhalb des Mindestlohns und dafür sorgen, dass öffentliche Aufträge an Tariflöhne gebunden seien, so Heil weiter. Dass die Umsetzung unter der aktuellen Regierung noch geschehen kann, hält Scholz für ausgeschlossen: "Ich mache mir nämlich nichts vor. Mit der jetzigen Regierung wird das nichts werden. Unser Koalitionspartner hat schon den Mindestlohn bei seiner Einführung hart bekämpft." Er habe sich fest vorgenommen, dass die Planumsetzung eine der ersten Maßnahmen einer neuen Regierung sein soll.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelKubicki kritisiert späten Löbel-Rücktritt
    Nächster Artikel Mannheimer CDU-Kreisvorstand verlangt früheren Löbel-Rückzug
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Warken erwartet zügige Einigung bei Jahresrezepten für Chroniker
    2 min
    Linnemann will weitere Verschärfungen bei Bürgergeld-Reform
    2 min
    Immer mehr Alleinerziehende rutschen in Armut
    2 min
    Über 980 Messer- und 2.200 Sexualdelikte an Bahnhöfen und Zügen
    2 min
    Wadepuhl spricht von "staatlich begangenem Mord an Nawalny"
    1 min
    2. Bundesliga: Dresden verliert gegen Elversberg
    2 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Kulturstaatsminister würde Google gerne zerschlagen
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken