Rapper Akon ist von einem US-Gericht zu 65 Stunden Sozialarbeit verurteilt worden, weil er einen Fan verletzt haben soll.
Der aus dem Senegal stammende Reimaufsager hatte sich zuvor dessen schuldig bekannt, einen Fan im Teenager-Alter bei einem Bühnenauftritt in New York von der Bühne geworfen zu haben.
Daraufhin erfuhr er, dass er gegen Ableistung des Gemeinschaftsdienstes und Zahlung von 250 Dollar (170 Euro) Geldstrafe nicht ins Gefängnis müsse.
Der auf den bürgerlichen Namen Aliaune Thiam hörende Musiker reichte seinem 16-jährigen Opfer Anthony Smith die Hand und entschuldigte sich bei ihm und bei seinen Eltern. Allerdings weigerte er sich das Urteil öffentlich zu kommentieren.
Der Rechtsanwalt des Rapstars gab zu dem Vorfall die folgende Erklärung ab: "Wir sind damit zufrieden, dass der Fall gelöst worden ist. Akon freut sich darauf, das unglückliche Ereignis hinter sich zu lassen."
Augenzeugenberichten zufolge war bei dem Konzert im Juni 2007 im Duchess Stadium von New York ein Gegenstand auf die Bühne geworfen worden, wodurch es zu dem Zwischenfall kam. Nachdem ein Bodyguard die Menge aufgefordert hatte, den Schuldigen zu benennen, krallte sich der Personenschützer den 15-jährigen Anthony und zerrte ihn auf die Bühne. Daraufhin hievte ihn der 'Lonely'-Star auf seine Schultern und warf ihn in die Menge.
Eine Konzertbesucherin beklagte sich daraufhin, sie habe eine Gehirnerschütterung davongetragen, als der Jugendliche auf ihr landete. Vor dem New Yorker Zwischenfall hatte Akon bereits für heftige Kritik gesorgt, als er bei einem Konzert im Jahr 2007 in Trinidad auf der Bühne gemeinsam mit einer Teenagerin sexuelle Handlungen nachstellte. Später entschuldigte sich der Sänger dafür und beteuerte, nicht gewusst zu haben, dass das Mädchen minderjährig war.
