Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Studie: Überalterung und Bildungsniveau im Osten wahlentscheidend

    Studie: Überalterung und Bildungsniveau im Osten wahlentscheidend - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion26.07.24
    Hinweis auf Wahllokal (Symbolbild), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Hinweis auf Wahllokal (Symbolbild), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In Ostdeutschland sind Überalterung und Bildungsniveau in den Landkreisen entscheidend gewesen für die jüngsten Erfolge von AfD und BSW bei der Europawahl 2024. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die am Freitag vorgestellt wurde.

    In Westdeutschland spielten auch drohende Arbeitsplatzverluste, geringe Einkommen sowie ein hoher Anteil an Menschen ohne deutschen Pass eine Rolle. "Unsere Analyse zeigt, dass Migration als Erklärung für die Stärke von AfD und BSW bei der Europawahl 2024 viel zu kurz greift", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher. Die Demografie - dort, wo viele junge, gut ausgebildete Menschen abwandern - sei vor allem für Ostdeutschland ein deutlich wichtigerer Faktor für die unterschiedlichen Ergebnisse in den Kreisen.

    Nötig sind nach Ansicht des DIW deswegen "Zukunftsinvestitionen, die die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit von strukturschwachen Regionen verbessern". Außerdem brauche es eine Wirtschafts- und Sozialpolitik, die gerade strukturschwächere und demografisch schnell alternde Regionen besser unterstütze, hieß es vom DIW.

    Für die Untersuchung hatten die Forscher die Ergebnisse der Europawahl 2024 mit Strukturdaten von insgesamt 382 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland verknüpft. Im Vergleich zur Europawahl 2019 war in Deutschland die Zustimmung zu Parteien, die das DIW als "populistisch" klassifiziert, um elf Prozentpunkte gestiegen.

    Dass sich die ungleichen wirtschaftlichen, strukturellen und demografischen Bedingungen in den Kreisen seitdem nicht verbessert haben, sehen die Studienautoren als Hauptgrund für den Stimmenzuwachs an. "Die Politik muss mehr tun, um möglichst gleichwertige Lebensbedingungen in Deutschland zu schaffen und Chancen für abgehängte Regionen zu eröffnen", sagte Alexander Kriwoluzky, Leiter der Abteilung Makroökonomie im DIW Berlin und Co-Autor der Studie.

    Für die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg im September dürfte es dafür allerdings viel zu spät sein. In allen drei Bundesländern ist die AfD laut Umfragen mit etwa 24 bis 32 Prozent jeweils mehr oder weniger deutlich stärkste Kraft, das BSW kommt mit 15 bis 20 Prozent ebenfalls auf beachtliche Zustimmungswerte und liegt teils deutlich vor SPD, Grünen und Linken. Außer in Brandenburg, wo die SPD vergleichsweise stark ist, spielt nur die CDU noch ernsthaft um die vorderen Plätze mit.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelWirtschaftsweisen-Chefin erwartet wenig Impuls von Wachstumspaket
    Nächster Artikel Omega-Chef dämpft Erwartungen an Luxuskonsum
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Sächsische CDU-Kreisvorsitzende wollen Neustart der Union
    1 min
    Nach Drohnenvorfall: Meyer hinterfragt russische Atom-Kooperation
    1 min
    Bericht: VW plant bei härterem Absatzrückgang mit weiterem Sparkurs
    1 min
    Bosnien fordert EU-Sanktionen gegen Serbien - Kritik an Vucic
    2 min
    Dax lässt nach - Energiepreise belasten Märkte
    3 min
    Internationales Auschwitz-Komitee pocht auf AfD-Verbotsprüfung
    3 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken