Karachi (dts Nachrichtenagentur) - In der größten pakistanischen Stadt Karachi sind in der Nacht zum Dienstag blutige Unruhen ausgebrochen. Laut der lokalen Zeitung "Daily Times" seien 35 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 125 weitere seien verletzt worden.Hintergrund der gewaltsamen Ausschreitungen ist offenbar der Mord an einem Abgeordneten der größten liberalen Partei in Pakistan, dem "Muttahida Qaumi Movement". Bewaffnete hätten daraufhin Straßensperren errichtet, Supermärkte geschlossen und Geschäfte in Brand gesteckt. Zudem wurde der Verkehr lahm gelegt. Die Identität der Täter ist noch unbekannt. In mehreren Teilen der Stadt seien auch Schüsse gefallen. In Karachi sind politische Versammlungen schon seit längerem verboten, um politisch motivierte Morde zu verhindern. Nichtsdestotrotz kommt es in der 16-Millionen-Einwohner-Stadt immer wieder zu ethnisch, politisch oder religiös begründeten Gewalttaten.
Vorheriger ArtikelStatistik: Große regionale Unterschiede bei Elterngeld für Väter
Nächster Artikel Verfassungsgericht stärkt Sorgerecht von unverheirateten Vätern
News Redaktion
Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr
MEHR ZUM THEMA
