• Home
  • Magazin
  • Nachrichten
  • Lifestyle
  • Technik
  • Style
  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Reise
  • Sport
  • Wissen
  • Sternzeichen
  • A-Z

Wehrbeauftragte: Corona-Einsatz der Bundeswehr beenden ▷ Nachrichten 10.03.2022

Bundeswehr-Soldatin an Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Bundeswehr-Soldatin an Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), dringt darauf, die Amtshilfe der Bundeswehr zur Bewältigung der Corona-Pandemie wenn möglich vollständig zu beenden. “Die Amtshilfe der Bundeswehr zur Bewältigung der Corona-Pandemie muss deutlich reduziert werden oder besser ganz enden”, sagte sie dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (Donnerstagausgaben). “Denn diese Kräfte werden jetzt bei der Bündnisverteidigung dringend gebraucht.”

Högl fügte hinzu: “Zurzeit sind rund 4.700 Kräfte durch die Amtshilfe gebunden.” Bei den Panzerpionieren in Havelberg (Sachsen-Anhalt), die sie unlängst besucht habe, seien von 600 Soldaten 173 noch in der Amtshilfe aktiv. “Das ist in anderen Verbänden ähnlich und eindeutig zu viel.” Die Wehrbeauftragte verwies in dem Zusammenhang darauf, dass die Truppe in Litauen und Rumänien zuletzt sehr schnell verstärkt worden sei. Hinzu komme unter anderem die geplante Stationierung von Kräften in der Slowakei.

“Der Krieg hat Auswirkungen auf alle Verbände und jeden Soldaten, jede Soldatin”, sagte sie. Dem müsse man Rechnung tragen. Der fürchterliche Angriff des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf die Ukraine könne auch Konsequenzen für die Entscheidung über eine Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Mali haben, die vom Bundestag spätestens im Mai getroffen werden muss. “Natürlich führt dieser Krieg dazu, dass Bündnis- und Landesverteidigung noch mehr Priorität haben als bisher”, sagte Högl dem RND. “Das kann dazu führen, dass die Auslandseinsätze reduziert werden, weil die Kräfte benötigt und die Ostflanke der NATO gestärkt werden muss.”

08.07.2022 Kommentieren?
Dein Kommentar:
« Umfrage: 79 Prozent gegen NATO-Eingreifen in Ukraine-Krieg
» Bauernverband erwartet massive Probleme bei Getreideversorgung