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    Weniger Falschgeld festgestellt - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion07.08.26
    Euroscheine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Euroscheine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland rund 30.000 falsche Euro-Banknoten mit einem Nennwert von insgesamt 1,75 Millionen Euro im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt. Die Anzahl der Fälschungen sank damit gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025 um 4,3 Prozent, wie die Notenbank am Freitag mitteilte.

    Die Schadenssumme lag um 5,0 Prozent niedriger als im vorherigen Halbjahr. "Es gibt in Deutschland wenig Falschgeld: Rein rechnerisch entfielen sieben falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner und Jahr", sagte Lutz Lienenkämper, im Vorstand der Bundesbank unter anderem zuständig für Bargeld.

    Die Anzahl der falschen 100-Euro-Banknoten stieg, während die Fälschungen aller anderen Stückelungen zurückgingen. "Zuletzt waren vermehrt falsche 100-Euro-Banknoten im Umlauf. Insgesamt bleibt aber die 50-Euro-Note bei den Fälschungen auf dem unrühmlichen ersten Platz", so Lienenkämper.

    Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025 ist der Anteil schlicht ausgeführter Fälschungen leicht gestiegen. Neben den in den vergangenen Jahren häufig vertretenen Fälschungen mit den Aufdrucken "MovieMoney" oder "Prop copy" werden zunehmend auch andere Varianten mit Schriftzügen wie "Facsimile", "Gecersiz" oder ähnlichen Aufdrucken von Fälschern in Umlauf gebracht. Diese Fälschungen sind sehr leicht zu erkennen, da keinerlei Sicherheitsmerkmale imitiert werden und sie daher bei einer Prüfung sofort auffallen.

    Während im zweiten Halbjahr 2025 rund 59.700 falsche Münzen im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt wurden, waren es im ersten Halbjahr 2026 rund 64.900 Münzen. Das ist ein Anstieg von 8,6 Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025. Damit kamen in Deutschland rechnerisch rund 15 falsche Münzen auf 10.000 Einwohner und Jahr. Die Fälschungen traten ausschließlich bei den drei höchsten Stückelungen auf, also bei 50-Cent-, 1-Euro- und vor allem bei 2-Euro-Münzen.

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