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Amtsärzte fordern längeren Lockdown

Corona-Hinweisschild, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Corona-Hinweisschild, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Bundesverbands der deutschen Amtsärzte hat sich dafür ausgesprochen, Lockerungen der Corona-Maßnahmen erst bei dauerhaft niedrigen Infektionswerten zu beginnen: „Wir können nicht bei einer Inzidenz von 100, 70 oder 50 schon wieder Lockerungen vornehmen“, sagte Ute Teichert den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Man müsse deutlich langfristig unter eine Inzidenz 50 kommen. Am Ende müsse die Inzidenz unter 10 liegen: „Als Zielvorstellung halte ich eine Zero-Covid-Strategie, also eine Orientierung an einer Inzidenz im einstelligen Bereich für richtig.“

Gerade mit Blick auf hochinfektiöse Virus-Varianten sei es wichtig, zur Kontrolle der Pandemie die Kontakte niedrig zu halten. „Die Zahl der Kontakte darf nicht nach oben schnellen, so lange wir die Ausbreitung der Virusmutationen fürchten müssen“, warnte Teichert. Als weitere Voraussetzung für Lockerungen nannte die Medizinerin „bundesweit einheitlich nachvollziehbare und transparente Regelungen für alle Bereiche, also auch für Kitas und Schulen.“ Teichert ist Vorsitzende des Bundesverbands der Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD).

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