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Aprilscherze – was steckt dahinter?

Vor zwei Tagen war es wieder so weit – der 01. April war da. An diesem Tag ist es Brauch, seine Mitmenschen mit allerlei falschen Geschichten zu veräppeln – oder besser gesagt: in den April zu schicken. Aber woher stammt dieser Brauch eigentlich, der in ganz Europa und sogar in Teilen Nordamerikas verbreitet ist? Nun ja, genau weiß man es nicht. Man kann nur vermuten.

Hier einige mögliche Erklärungen für Aprilscherze:

Angeblich bat an einem 1. April eine sechzehnjährige Unbekannte Heinrich IV., König von Frankreich, der sich jungen Damen sehr geneigt zeigte, schriftlich um ein heimliches Rendezvous in einem diskreten Lustschloss. Als Heinrich zu dem Tête-à-Tête erschienen sei, habe ihn überraschend der versammelte Hofstaat begrüßt, vorgestanden von seiner Gemahlin Maria von Medici, welche ihm untertänigst dafür gedankt haben soll, dass er ihrer Einladung zum "Narrenball" gefolgt sei.

Der 1. April gilt, je nach Überlieferung, als Geburts- bzw. Todestag des Judas Ischariot, der Jesus Christus verraten hatte. Zudem sei der 1. April angeblich der Tag des Einzugs Luzifers in die Hölle und daher ein Unglückstag, an dem man sich besonders vorsehen müsse.

Einer angeblich witzigen Bemerkung unbekannten Ursprungs zufolge wurde Jesus am 1. April von "Pontius zu Pilatus", also "in den April", geschickt.

Sowohl das römische Narrenfest Quirinalia als auch das indische Hulifest fallen auf den 1. April.

Auch das bekannte Aprilwetter ("April, April, der tut was er will") hat bereits als Erklärung herhalten müssen.

Übrigens: In Spanien wird nicht am 01. April, sondern am 28. Dezember veräppelt. Der Tag nennt sich Dia de los Santos Inocentes – zu deutsch: Tag der unschuldigen Kinder. Weil an diesem Tag in Spanien Scherze an der Tagesordnung sind, trat die spanische Verfassung erst am 29. Dezember 1978 in Kraft, obwohl sie ursprünglich einen Tag früher geplant war.

Kommentar

Aha. Jetzt kann sich jeder selbst aussuchen, warum er veralbert wurde.

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