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Nachrichten

Bericht: Bundeswehr will Logistik- und Sanitäter-Truppe auflösen

Bundeswehr-Sanitätspanzer, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Bundeswehr-Sanitätspanzer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Generalinspekteur Eberhard Zorn wollen offenbar den Sanitätsdienst und die Streitkräftebasis der Bundeswehr als bislang eigenständige Organisationsbereiche auflösen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ unter Berufung auf eigene Informationen. Betroffen sind demnach fast 60.000 Soldaten und Zivilisten.

Der Plan soll spätestens am 19. Mai vorgestellt werden, wenn die Ministerin und ihr oberster Soldat Eckpunkte für die geplante Bundeswehr-Reform vorstellen wollen. Bislang bestehen die Streitkräfte aus den drei Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe und Marine sowie drei Organisationsbereichen, die übergeordnet für alle drei Teilstreitkräfte Aufgaben erledigen: Die Streitkräftebasis ist vor allem für logistische Fragen zuständig, der Sanitätsdienst kümmert sich in allen Teilstreitkräften um die medizinische Versorgung und der Cyber- und Informationsraum verantwortet alles rund um die Digitalisierung der Bundeswehr. Mit der Auflösung soll zum einen Personal vor allem in Kommandos und Stäben eingespart und Strukturen effizienter werden, berichtet das Magazin. Zum anderen sollen die Durchhaltefähigkeit der Truppen vor allem in Kampfeinsätzen erhöht werden. Mit einer Integration von Logistikern und Sanitätern in bestehende Verbände käme dann alles gewissermaßen „aus einer Hand“. Offiziell bestätigen wollte das Verteidigungsministerium die Pläne dem Magazin nicht. Ein Sprecher sagte lediglich: „Das von Ihnen angesprochene Eckpunktepapier basiert auf den Festlegungen bekannten Positionspapiers vom 9. Februar 2021 und betrachtet den Geschäftsbereich des BMVg ganzheitlich. Sobald es inhaltlich fertiggestellt und publikationsfähig ist, wird es zunächst Gegenstand der internen und parlamentarischen Kommunikation sein und dann, wie angekündigt, auch der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ein genereller Personal- oder Stellenabbau ist nicht Gegenstand der Betrachtungen.“

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