• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen

Werden amerikanische Drohnen Putin stoppen?
Braucht die Ukraine wirklich amerikanische Waffen?

Braucht die Ukraine amerikanische Waffen?

Braucht die Ukraine amerikanische Waffen? (Foto: Oleg Zabyelin | Bigstock)

Die USA erwägen Waffenlieferungen an die Streitkräfte der Ukraine. Bislang unterstützt man Kiew lediglich mit technischer Ausrüstung.

Lesezeit: 3 Minuten

Eine Kolumne von Sebastian Fiebiger

Die Geländegewinne der von Russland unterstützten Separatisten veranlassen die amerikanische Außenpolitik offenbar zu einem Kurswechsel. Wurden Waffenlieferungen an Kiew trotz permanentem Bittens bislang kategorisch ausgeschlossen, diskutieren militärische und politische Führungskreise in Washington aktuell eine milliarden-schwere Lieferung von „Defensivwaffen“ wie Panzerabwehrraketen und Drohnen. Obama gilt allerdings noch als unentschlossen.

Sind amerikanische Waffen das sprichwörtliche „Öl ins Feuer“?

Ohne westliches Eingreifen wird die Ukraine den Krieg verlieren. Das zeichnet sich schon seit längerem ab. Trotz hochmotivierter und inzwischen kampferprobter Freiwilligenverbände, ist das Land einem schier unerschöpflichen, russischen Nachschub nicht gewachsen. Eine Sicherung der Grenze und ein Abschneiden der russischen Nachschubwege ist derzeit komplett unrealistisch.

Amerikanische Waffen könnten das Blatt kurzfristig zugunsten der ukrainischen Streitkräfte wenden. Es ist allerdings kaum vorstellbar, dass Moskau das unbeantwortet ließe. Der Konflikt würde ziemlich sicher eskalieren und die USA wären gezwungen, in Punkto Waffenlieferung nachzulegen und auch die Ausbildung der ukrainischen Soldaten zu übernehmen. Das ist ein Szenario, in dem keine Seite gewinnen kann.

Alternativen?

Der einzige Weg, Russland einzubremsen, ist die Einigkeit unter den westlichen Staaten. Russland kann sich keine „Dauerkrise“ mit dem Westen leisten. Schon jetzt sind die russischen Märkte und der Rubel unter die Räder gekommen. Die Preise explodieren, eine Kapitalflucht hat eingesetzt und Putins Gegenmaßnahmen greifen nicht. Putin beobachtet insbesondere die EU genau und versucht das bisher auffällig einige Europa zu spalten. Bislang ohne Erfolg.

Europa muss die Sanktionsschraube weiter anziehen – ein wirksames Mittel, das den USA mangels Handelsbeziehungen nicht zur Verfügung steht.

Militärische Mittel

Europäische, militärische Unterstützung für die Ukraine kommt erst dann in Frage, wenn sich der Konflikt aus der Ostukraine gen Westen verlagert. Dann wird der Westen nicht länger zusehen können und muss eine Brandschneise ziehen. Darüber könnten dann aber die UN mit ihrem derzeitigen Veto-System zerbrechen. Eine Carta, die einer Kriegspartei ein Veto ermöglicht, verkommt in solchen Situationen ohnehin zum zahnlosen Tiger.

Updates & Links

In Ergänzung zu diesem Beitrag habe ich einige Artikel im Netz zusammengesammelt. Die entsprechen nicht zwangsweise meiner Meinung. Ganz im Gegenteil – ich habe versucht, ein möglichst breites Meinungsspektrum abzudecken, um meine eigene Meinung durch andere Sichtweisen zu ergänzen:


Redaktion


Was denkst Du über den Ukraine-Konflikt?

Wie sollte sich der Westen verhalten? Ist Putin noch zu stoppen oder wird er die ganze Ukraine in die Russische Förderation ziehen?

Was denkst Du über das Thema? Schreib uns Deine Meinung! Das geht direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Sogar anonym und ganz ohne lästige Anmeldung.

ANZEIGEN
Kommentare:
  • Sebastian (Redaktion)

    Hoch die Tassen!

  • Sebastian (Redaktion)

    PS: Habe hier ja eine kleine Prognose für die zukünftige Entwicklung abgegeben:
    http://www.naanoo.com/news/debalzewe-vs-novorossia-wo-endet-der-ukraine-krieg

    Hast Du Lust bei Dir auch eine kleine Prognose zu wagen? Würde mich freuen!

  • aws

    Ja – das mit den Waffenlieferungen der USA hat ja immer super geklappt.
    Korea!
    Vietnam!
    Irak!
    Saudi Arabien!

    Lauter glückliche, zufriedene geeinte und demokratische Staaten.

    aws

  • aws

    Nachtrag zu „konventionell überlegen“ !

    Das ist zu 90% falsch.
    Logistisch, und in weltübergreifenden Aktionen, in der Marine sind die USA weit überlegen, mit dem gigantischen Arsenal von 10 nukl. Trägern.

    Aber – WIEVIELE Kriege hat die Superarmee gewonnen????

    Was bringen die 1000 Panzer vor Bagdad, wenn die Bevölkerung nicht „in den Griff zu bekommen ist“

    In Mossul hat der ISIS ja US-Waffen in Milliardenwert locker erbeutet. (man muss sein Arsenal auch beschützen und sie Verbündeten)

    Zudem machen die USA gigantische taktische und strategische Fehler!

  • aws

    Lieber Horst Schulte!
    Da machen die USA, wie oft, einen fundamentalen Denkfehler. (Andere auch)

    Gerade in den USA ist es so, dass nur der Kongress Kriege machen kann, aber es üblich ist, dass sich das Land/Kongress in einem Konfliktfall geschlossen hinter den Präsidenten stellt. Da ist man solidarisch und folgt dem Präs.

    Ironischerweise kapieren die USA aber nicht, dass dieser Reflex in den meisten anderen Staaten auch existiert, und in einigen noch viel, viel stärker.

    Die Sanktionen bewirken in Russland das genaue Gegenteil.
    In weite Gebieten (wo eher weniger Leute wohnen) wird sowieso nur Handel mit China und Japan getrieben, denen sind die Saktionen komplett egal

Dein Kommentar:
« Bundeshaushalt: So schummelt Schäuble bei der „schwarzen Null“
» Haarefärben mit Henna: Die gesunde Alternative