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Debatte nach EMA-Entscheidung zu Astrazeneca

Karl Lauterbach, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Karl Lauterbach, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, den Impfstoff von Astrazeneca für alle Altersgruppen über 18 Jahren zuzulassen, hat unterschiedliche Reaktionen in Koalition und Opposition hervorgerufen. „Ich bin froh, dass die EMA den Impfstoff auch für Ältere zugelassen hat“, sagte der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach der „Welt“ (Samstagausgabe). Auch wenn die Fallgruppe der über 65-Jährigen in den Studien klein gewesen ist, sei auch für sie von einer hohen Wirksamkeit des Impfstoffes aufgrund früherer Studien und Erfahrungen mit anderen Impfstoffen auszugehen.

Scharfe Kritik an der Entscheidung der EMA kommt hingegen aus der FDP – mit Blick auf die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) in Deutschland, den Impfstoff nur für unter 65-Jährige zu nutzen. „Die Stiko hat seriös und professionell die Daten geprüft und ist zu einer richtigen Entscheidung gekommen. Die EMA hingegen `erwartet`, dass es bei älteren Menschen funktioniert. Eine höchst unprofessionelle Entscheidung und gefährlich für die Glaubwürdigkeit der EMA“, sagte Andrew Ullmann, FDP-Obmann im Gesundheitsausschuss und Infektiologe, der Zeitung. Die Europäer schadeten sich selbst, „wenn EU und Deutschland verschiedene Wege gehen“. Die Unions-Fraktion im Bundestag schließt sich ebenfalls der Empfehlung der Ständigen Impfkommission an. „Die Empfehlung der Stiko halte ich für absolut richtig. Solange noch keine ausreichenden Studien unter Beteiligung der älteren Personengruppe vorliegen, ist eine entsprechende Alterseingrenzung bei der Zulassung folgerichtig“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin Karin Maag (CDU) der „Welt“.

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